Nov 27 2007

“Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans…”

New York City, Empire State Building Vertical Panorama (Stitch)Das kann ich mit gutem Gewissen nun definitiv nicht mehr mitsingen! Unsere letzte Etappe hat uns nämlich nach New York, und damit an den letzten noch fehlenden von Udo Jürgens besungenen Ort, geführt. :)

Zum ersten Mal haben wir keinen Mietwagen und zum ersten Mal seit Wochen sind wir wieder in einem “rustikalen” 6-Bett-Zimmer im Hostel statt in einer Suite im Motel oder Hotel. Beides hat sich aber als äußerst sinnvoll herausgestellt. Einen Wagen kann man in Manhattan eh nicht brauchen und jede andere Unterkunft wäre zu teuer oder viel zu weit draußen gewesen. So haben wir in der 38. Straße mit Blick auf das Empire State Building sehr zentral gewohnt (NYC Hostel).

In mehreren Etappen haben wir dann die verschiedenen Teile Manhattans besucht und mehr oder weniger die Standard-Touristenattraktionen abgearbeitet. Zu erwähnen sind hier beispielsweise der Broadway, Empire State Building, Macy’s (größtes Kaufhaus der Welt), Times Square, Rockefeller Center, United Nations, Central Park, Museum of Natural History, Madison Square Garden, Manhattan & Brooklyn Bridge, WTC Site, Freiheitsstatue.

New York City, Midtown, View from Empire State Building (North) Panorama (Stitch)

Obwohl das Empire State Building derzeit renoviert wird und es von innen nicht immer sehr ansehnlich ist, ist der Blick von der Aussichtsplattform sicherlich besonders herauszuheben (siehe Panorama oben). Weiterhin haben wir uns auf dem Broadway das Musical “Monthy Python’s Spamalot” angeschaut, welches wirklich einige gute Lacher mitbringt und daher auch weiterzuempfehlen ist. :)

New York City, Rockefeller Center Vertical Panorama (Stitch)Hinsichtlich Ticketkauf gilt es aber folgendes zu beachten: Es gibt zwar wie in Las Vegas auch einen unabhängigen Ticketverkauf (TKTS), der stark reduzierte Tickets für Vorstellungen am selben Abend verkauft, dennoch werden in NY nur Tickets der teuersten Kategorie in diesen Verkauf gegeben. Das heißt, wenn man ein Musical wirklich günstig sehen möchte, sind die 50% reduzierten Tickets immernoch teurer als die günstigste Kategorie, die nur direkt an den Theatern verkauft werden. Das alleine ist vielleicht noch garnicht so schlimm, weil man vielleicht genau die teure Kategorie haben möchte. Denkste: denn die TKTS-Ticketschalter können einem nicht einmal sagen, wo man genau sitzt! Man kauft also die Katze im Sack. Unsere Tickets für Spamalot (gekauft bei TKTS) waren zwar die teuerste Kategorie – aber die Plätze waren eher mäßig gut. Die 3km-Schlange vor den TKTS-Schaltern hatte ich auch noch nicht erwähnt, richtig? :|

Außerdem haben wir in NY einen alten Bekannten aus Australien wiedergetroffen! Basti war bis Ende Juni in Brisbane und hat mit uns schon die ein oder andere lustige Episode erlebt. Unter anderem war ich mit ihm auch auf Fraser Island. Von Australien ist er über Neuseeland und Fidschi nach New York, um dort ein Praktikum zu machen.
Wir haben zusammen sowohl das Musical besucht, als auch die große Halloween-Parade durch das Greenwich Village (von der auch unten einige Fotos dabei sind). ;)

New York City, Downtown, Brooklyn Bridge, View from East River, Panorama (Stitch)

Das vorerst letzte Panorama zeigt die Skyline von Downtown Manhattan vom East River aus. Wir haben es von unserem River Cruise (der auch an der Freiheitsstatue vorbeiging) aus voller Fahrt geschossen. Links ist die Brooklyn Bridge und rechts der Ansatz der Manhattan Bridge zu erkennen.
Auf dem Rückweg sind wir am Pier A ausgestiegen um noch bei Wall Street und Ground Zero vorbeizuschauen. Letzteres ist mittlerweile nicht viel mehr als eine riesige Baustelle, die irgendwie an den Potsdamer Platz vor 10 Jahren erinnert. Der neue Freedom-Tower soll ja in nächster Zeit dort entstehen – genau so wie ein dauerhaftes Denkmal an den 11. September.

Da wir wie bei den anderen großen Städten zuvor (LA, San Francisco) auch schon absichtlich ein Wochenende mit in den Zeitplan eingeplant hatten, waren wir auch in ein paar Bars und Clubs. Wie bereits erwähnt war das Original-Coyote Ugly eine herbe Enttäuschung! Ein viel zu kleiner leicht abgewrackter Laden, der Freitags noch nicht einmal richtig voll wird hat dazu geführt, dass wir uns nach einer Alternative umgesehen haben. Diese haben wir in der Alphabet Lounge gefunden. Ein kleiner aber sehr zu empfehlender Laden mit guter Musik und nicht all zu teuren Drinks.

angekommen am JFKLobby des Empire State BuildingBlick Richtung DowntownTorben&Fabi vor dem Central ParkAmeisender Central Parkgute AussichtenTimes Squarenocheinmal Times SquareI“m” NY... ;)Toilette mit Fernseher in der ESPN Zonedie UNBush trägt die WeltDick in a Box (siehe Youtube)SandmenschChewyDaisy und Marioim Central ParkKutschenEichhörnchender Pondim ParkStrawberry FieldsMuseum of Natural HistoryT-RexBlauwal in LebensgrößeElefantenherdeMammutsMeerestiereSpamalotCruiseWorld Financial CenterPier ABrooklyn und Manhattan BridgeBrooklyn Bridgedas Empire State Building von OstenDowntown Manhattandie Freiheitsstatue und TorbenStatue of Libertydie Profitouristen von HPI-Toursim World Financial CenterWorld Trade Center Site (Riesenbaustelle)Dow JonesMadison Square Gardenim Madison Square Garden auf der Weltmeister-Waage von Muhammed Aliohen Worteim SonnenuntergangAutorität

Zum Abschluss noch einmal die schönste Variante des zitierten Lieds von Udo Jürgens mit Horst Schlämmer… ;)


Nov 17 2007

USA-Roadtrip Teil 3: Las Vegas & Los Angeles

Nach den relativ eng gepackten Tagen zwischen den Nationalparks, ging es auf der letzten Etappe im Westen der USA etwas ruhiger zu. Zunächst waren wir 2 volle Tage in Las Vegas. Zum ersten Mal seit mehr als 2 Wochen konnten wir dort in unserem Motel morgens ausschlafen und ohne Zeitbegrenzung frühstücken. Wer hat behauptet, dass Reisen Urlaub ist? ;)

Wir sind also den Vegas Strip zunächst tagsüber abgelaufen. Dort befinden sich sämtliche weltbekannten Casinos von Las Vegas. Allerdings “erwacht” der Strip eigentlich erst wirklich abends.
Dennoch sind die meisten Casinos wirklich beeindruckend – und das trotz des vielfach vorhandenen Hangs zum Kitsch. Die großen Namen sind: The Venetian (Venedig nachgebaut), Treasure Island (mit lebensgroßem Piratenschiff davor), The Mirage, Wynn, Caesar’s Palace, Bellagio (riesige Wasserfontänen), Planet Hollywood, Paris (mit Eiffelturm), Flamingo (mit Flamingo-Garten), Monte Carlo, New York New York (nachgebaute Skyline von NY + Achterbahn), MGM Grand (mit Löwen-Habitat), Tropicana, Excalibur (Schloss mit bunten Dächern), Luxor (schwarze Pyramide).

Ähnlich wie in New York gibt es in Vegas eine ganze Reihe von Shows und Musicals, die aufgeführt werden. Wir haben uns für die Zaubershow von Hans Klok & Pamela Anderson entschieden. Durchaus kurzweilig und empfehlenswert, obwohl teuer (wie alle Shows). Man kann den Preis allerdings erheblich drücken, wenn man an einen der Half-Price-Ticket-Stände geht, die ausschließlich (Rest-)Tickets für den selben Abend für sehr viel günstigere Preise verkaufen (nicht immer die Hälfte… ;) ).

Der zweite Abend wurde eingeläutet mit dem Rollercoaster am NY, NY und war dann mit Basketball besetzt. Wir waren bei einem Gastspiel der LA Lakers (ohne Kobe Bryant) gegen die Sacramento Kings im College-Stadion der UNLV (University of Nevada Las Vegas). Das war eine grandiose Stimmung trotz nicht komplett gefüllten Rängen! Gerade die Musik-Einspieler und kleinen “Publikums-Spielchen” geben eine tolle Stimmung in der doch recht großen Halle.
Anschließend sind wir in die Coyote Ugly-Bar im New York, New York. Wie sich später herausstellen sollte, ist die Vegas-Variante um ein Vielfaches besser als das Original im Original-New York. Trotz Sperrstunde und outgesourcten Restrooms ist das Coyote Ugly also ein definitiver Tipp… ;)

Natürlich wurde auch gezockt! Über Ergebnisse spreche ich aber hier nicht… :P

Las Vegas Stripdas MGM GrandThe MirageKanäle vom Venetian, Treasure Island im HintergrundCaesar's Palace...und so sieht's drinnen aus, wenn's leer istim Venetian (innen)Torben am Brunnenbei Hans Klok und Pamela Anderson ;)das größte Hawaii-Hemd der Welt hängt in ... Las Vegas ;)PiratenschiffStretch-Limo vor dem EiffelturmLambos&FerrarisNew York, New York...von innennicht Disneyland - sondern Excaliburbeim Basketball: LA Lakers vs. Sacramento KingsActionCheerleaderEndstandM&Ms Worldmehr Sorten gibts nirgendsnochmal ein Blick auf das MGM GrandAbend auf dem Strip

Die Abfahrt aus Vegas geschah am nächsten Morgen entsprechend gemächlich. Auf dem Weg haben wir noch einen kleinen Umweg genommen und die Mojave-Wüste komplett durchquert bevor wir abends in unserem Hostel in Hollywood (Orbit Backpacker, Melrose Ave) angekommen sind.

Am selben Abend gab’s im Hostel noch einen Eimer voll Freibier(-Dosen) und einen kostenlosen Shuttle zum Hollywood Boulevard. Zunächst sind wir mit den restlichen Backpackern in die Knitting Factory. Da uns die ganze Sache aber doch etwas zu rockig war, sind wir recht zügig ins Level 3 im Hollywood Highland Center umgezogen. Letzteres ist definitiv ein empfehlenswerter Club (die üblichen Unannehmlichkeiten wie z.B. nur 1 Drink pro Person und Stempel die sich 3 Tage lang nicht von der Hand lösen ausgeklammert).

Tagsüber sind wir mit dem Wagen durch LA die bekannten Sights abgefahren. Eine komplette Fahrt über Sunset Blvd & Hollywood Blvd war der Start. Dann ging es durch Beverly Hills und Bel-Air. Die bekannten Strände waren für den Nachmittag eingeplant (Malibu Beach, Santa Monica Beach, Venice Beach + Boardwalk). Abends haben wir uns dann trotz Warnschildern bis zum Fuße des Hollywood-Schildes durchgeschlagen.

An Downtown LA vorbei, haben wir noch dem Citadel Outlet Center einen Besuch abgestattet und dort die Läden leer gekauft. Anschließend ging es an einem halben Tag noch durch die Universal Studios (Shrek 4D, Waterworld, Studio Tour, Blues Brothers, Horror House und Citywalk).

Am Ende stand nur noch die Mietwagen-Abgabe am Flughafen und die nun wirklich letzte (und kälteste) Etappe der Reise: New York… :)

angekommen in HollywoodSunset BlvdPalmenmeer in der StadtBeverly Hillsnirgends so viele Ferraris wie hier (nicht mal in Maranello)Rodeo DriveAußer ein paar Schildern und Toren sieht man nicht viel von den Villen in Bel-AirBaywatch am Malibu Beacheinmal Mitch BuchananBaywatch-PierVenice BeachBasketballOktoberfest is everywhereStraßenkünstlerdas Hollywood-SchildSonnenuntergangund Nachtüber HollywoodPalastKermit's Stern auf dem Walk of FameDowntown LACitadel OutletUniversal Studios...und unser roter TeppichWater WorldStudio-Tourder original DeLorean mit Flux-KompensatorKing Kongeine von vielen Stadt-KulissenHitchcock's LieblingstürFlugzeugabsturz aus”The Day after Tomorrow“Mustang mit Turbineder größte Bluescreen der Welt... ;)ich war im Kwik-E-Mart :)Blues BrothersFeierabendUniversal Studios-Schild


Nov 14 2007

USA-Roadtrip Teil 2: Die National Parks Sequoia, Yosemite, Death Valley, Grand Canyon

oder:

“Von der Stadt in den Wald, in die Berge, in die Wüste, an den Canyon, ins Casino…” ;)


Von San Francisco ging es los zu einem Tag mit mörderisch langen Autofahrten (hier die Route). Nach 5 Stunden Fahrt waren wir angekommen im Sequoia National Park – unserem vorläufigen Tagesziel. Der Park ist bekannt für seine riesigen Bäume: den Sequoias. Das sind zwar nicht die ältesten und auch nicht die höchsten Bäumen der Welt – aber dafür die voluminösesten (oder dicksten). Im “Giant Forest” steht demnach das weltgrößte Einzellebewesen: der General Sherman Tree (hieß früher mal Karl Marx-Tree – wurde dann aber umbenannt… ;) ).

Im Park sind wir nach einer Reihe von Fotos den Congress Trail gelaufen – ein eher kurzer Walk der aber an verschiedensten Gruppierungen von Sequoias vorbeiführt. Abschließend sind wir noch durch das Giant Tree Museum gegangen, bevor es auf die nächste Etappe ging.
Wir wollten noch am selben Abend bis kurz vor den Yosemite National Park fahren, damit wir dort den gesamten nächsten Tag ab frühem Morgen verbringen können. Die verbleibenden knapp 200 Meilen für den Abend haben uns noch an Three Rivers sowie Lake Kaweah vorbeigeführt. In Visalia gab es zum Abendessen frische amerikanische Riesenpizza (nicht von Pizza Hut ;) ).
Unser Navigationssystem (mit nettem Namen “nüvi;) ) hat uns dann noch bei voller Dunkelheit über ein Paar Highways gejagt, die eigentlich den Zusatz “Highway” nicht verdient haben (unter anderem die “Ben Hur Road“, die genauso aussah wie sie hieß :) ).

Nach (kurzer) Übernachtung in unserer eigenen Scheune, die zur Ferienwohnung umgebaut war, ging es wie geplant früh morgens los Richtung Yosemite (Weitere Angebote für Ferienhäuser in Kalifornien). Nach Fotostopp am El Capitan sind wir mit dem Auto auf den Glacier Point gefahren (zwischendurch gehalten am Washburn Point). Von beiden Punkten hat mein einen beeindruckenden Ausblick auf diesen Teil des Parks – insbesondere auf das charakteristische Half Dome. Das folgende Panorama ist vom Glacier Point aus aufgenommen:

Yosemite National Park, Glacier Point Lookout Panorama

Wieder zurück im Yosemite Valley sind wir zuerst durch das (etwas touristische) Village gelaufen und anschließend auf den Lower Yosemite Fall Trail. Der Walk führt am unteren Ende des größten Wasserfalls der USA (Top 10 der Welt) vorbei. Jedoch kam bei uns die Frage auf, ob ein Wasserfall überhaupt “Wasserfall” heißen darf, wenn er nur bei Tauwetter Wasser führt und zeitweise überhaupt nicht (wie zu dem Zeitpunkt als wir da waren :( ).
Leider hatten wir – wie so oft – keine Zeit für längere Walks. Wieder einmal leidet der Detailgrad unter der Vielseitigkeit – so ist das nun einmal. ;)

Über den Tioga Pass ging es dann noch am selben Abend durch die Sierra Nevada ins Death Valley. Eine einzige Serpentinen-Straße führt hinab ins Death Valley. Hier geht es innerhalb von 15 Minuten Fahrt von den Hochplateaus der Sierra Nevada (ca. 1.000-1.500m) hinab ins Tal (-84m – 100m). Beeindruckend war es den Temperaturunterschied zu erleben: Im Oktober hat sich die Temperatur innerhalb dieser 15 Minuten von ca. 11°C auf dem Plateau zu über 23°C im Tal entwickelt – und das abends um 23:00 Uhr… ;)

Death Valley National Park, Dantes View Panorama

Mit -282ft. enthält das Death Valley den niedrigsten Punkt der USA. Ein weiteres spannendes Detail über das Tal ist, dass es nur etwa 100 Meilen vom Mt. Whitney – mit 14.491ft. dem höchsten Punkt der “Lower 48″ (der Kontinental-Bundesstaaten) – entfernt ist…

Im Death Valley selbst haben wir uns eine Geisterstadt (Skidoo) angeschaut – die aber leider nicht weiterzuempfehlen ist. Außer einer Gedenktafel mitten in der Wüste sieht man dort trotz 30 Meilen Schotterstraße nichts mehr. Es steht kein einziges Gebäude mehr. Für eine zweite Geisterstadt fehlte leider die Zeit. Stattdessen sind wir an den berühmten Sanddünen vorbeigefahren, in denen u.a. Teile von Star Wars gedreht wurden. Weiterhin waren wir am Zabriskie Point und dem Dantes View. Der Ausblick von letzterem ist im obigen Panorama zu sehen.

Noch am selben Tag ging es durch zwei Landesgrenzen (Nevada & Arizona), an Las Vegas vorbei Richtung Grand Canyon. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stopp am Hoover-Staudamm eingelegt. Ein beeindruckender Damm samt riesigem Stausee (Lake Mead) und Elektrizitätswerk, das Las Vegas mit Strom versorgt.
Als letzter Punkt für den Tag war eigentlich der neue Skywalk am Grand Canyon West eingeplant. Wir waren allerdings leider 20 Minuten zu spät. Daher musste die Plattform ersatzlos ausfallen… :(

Sequoia National ParkSequoias sind beeindruckendein kleinerer Sequoiaca. 3000 Jahre altAlex, Torben&Fabi im Baumder voluminöseste Baum der WeltGeneral Sherman Tree (Karl Marx Tree)mächtiger Stamm, ”kleine“ ÄsteThe Senateauf Richtung YosemiteEl Capitan im Yosemite NPunser Fotograftolle AusblickeGruppenfoto HPI-ToursChipBaumgrenze nicht vorhandendas ist ein AusblickOverhanging Rock at Glacier PointYosemite Fall (ohne Wasser)Half DomeMono LakeFahrt Richtung Death ValleyEingangsschildPanamint Springs Resortschnurgerade Straßen in der Wüste...werden zu Schotterstraßen...zu Geisterstädten...von denen nicht mehr vielübrig istSand Dünenriesige Dünen in denen auch Star Wars gedreht wurdebizarre SteinsformationenDeath Valley = WüsteDante's ViewHoover Damder Stauseedas Kraftwerk

Nach Übernachtung in Kingman ging es am nächsten Morgen direkt los zum Grand Canyon National Park am South Rim. Ein kleiner Fotostopp hat uns folgendes Panorama von dem unglaublichen Ausblick beschert:

Grand Canyon National Park, South Kaibab Trailhead Panorama

Vom South Kaibab Trailhead ging es dann zu der letzten langen Wanderung des Urlaubs den Canyon hinab. In 3 Stunden sind wir ein paar hundert Meter abwärts zum Cedar Ridge gekommen. Der Ausblick ist bei jeder Pause wieder umwerfend. Man muss sich vorstellen, dass die gegenüberliegende Seite vom Canyon stets klar zu sehen ist – obwohl sie teilweise fast 30km weit entfernt ist! Im Tal kann man an den meisten Stellen nur erahnen, wo der Colorado River entlang geht – so tief hat er sich in die Schlucht gegraben…

Nach dem Walk sind wir im Auto den 24-Mile-Drive entlang der Schlucht abgefahren. Er endet bei Desert View. Dort ermöglicht der Watchtower einen tollen Ausblick bis hinunter zum River (siehe folgendes Panorama).

Grand Canyon National Park, Desert View Panorama

5 Stunden Rückfahrt nach Las Vegas standen schließlich am Abend noch auf dem Programm. Dort haben die HPI-Tours Profitouristen die nächsten Tage erst einmal etwas entspannt… ;)

die Wüste ArizonasHPI Tours on TourLake MeadMondüber der WüsteFelsmassivder Grand CanyonUwe, Alex, Torben&Fabi vor dem Canyonwahnsinniger Ausblickauf dem Walkabwärts gehts...Baum in der Landschaftkurze Pause...und Esel vorbeilassenCedar Ridgeunbeschreiblicher Blick...Geckoder Colorado River...und noch einmal der RiverFahrt Richtung Las Vegas


Nov 12 2007

USA-Roadtrip Teil 1: LA bis San Francisco auf dem Highway 1

Von Honolulu ging es direkt nach Los Angeles. Dort haben wir eine halbe Ewigkeit auf unseren Mietwagen gewartet. Da wir zu viert für 2 Wochen unterwegs waren musste definitiv ein größerer Wagen her, als wir auf den Inseln von Hawaii hatten. Deshalb haben wir uns für den größten Kombi entschieden, den es gab (Chrysler Pacifica). Dazu haben wir aus Spritspar- und Stressvermeidungsgründen noch ein Navigationsgerät gemietet. Im Nachhinein waren beides absolut die richtigen Entscheidungen. Alles andere hätte auf Dauer echt Probleme gegeben.

Mit dem Wagen sind wir also garnicht erst in LA geblieben, sondern auf dem historischen Highway Nr. 1 Richtung Norden nach San Francisco gefahren. Einen Zwischenstopp für die Nacht haben wir in Buellton gemacht. Dann gab es zwischendurch noch ein paar kleinere Fotostopps bei Aussichtspunkten oder z.B. einem Strand mit wilden Seeelefanten. Gegen Ende haben wir noch in Carmel-by-the-Sea und in Monterey angehalten.
Abends sind wir dann in Mountain View (Teil des Silicon Valley) bei Andy vorbeigefahren und schließlich nach Palo Alto um dort einen ordentlichen Burger zu essen. Übernachtet haben wir im Marriott San Mateo: die 4*-Suite war fast genauso teuer wie ein normales Motel.

Insgesamt 2 Tage haben wir in San Francisco verbracht. An beiden Tagen war das Wetter annehmbar gut. Nur ein oder zwei kleinere Schauer gab es über die gesamte Zeit. So gab es beim Stadtspaziergang ab Mission & Market Street als auch der Fahrt mit dem Cable Car (in Cable Car #1 ;) ) keine größeren Probleme. Weiterhin stand der Hafen auf dem Programm (Fisherman’s Wharf, Pier 39, Hafenrundfahrt).
Auch die Cable Car Barn – ein (kostenloses) Museum und gleichzeitig das zentrale Betriebswerk der Cable Cars haben wir genauso besichtigt, wie Chinatown, die “Painted Ladies” am Alamo Square und die kurvigste Straße der Welt (Lombard Street). Vom Coit Tower auf einem der unzähligen Hügel der Stadt (Telegraph Hill) stammt das folgende 360°-Panorama:

San Francisco Bay 360° Panorama from Coit Tower

Den bekannten 49-Mile-Drive haben wir zum größten Teil abgefahren. Twin Peaks, der Golden Gate Park und Aussichtspunkte zur Golden Gate Bridge sind Teil davon.
Auch wenn die Bilder es vielleicht nur ansatzweise vermuten lassen, die Stadt ist schon extrem hügelig und die Steigungen sind teilweise extrem! Leider haben wir kurzfristig kein Ticket mehr für die Besichtigung von Alcatraz bekommen. Das sollte man unbedingt vorher online erledigen, wenn ein Besuch geplant ist.

Abflug von Honoluluunser Mietwagen für den 3000-Meilen Roadtripauf dem Highway 1 nach Nordentolles Küstenpanoramaauf jedem Parkplatz begleitet von Chip&Chap...und von Seeelefanten...und noch viel mehrHighway 1Carmel BeachAlohain MontereyNüvi hilft...Lombard Street in San FranciscoTransamerica PyramidErwachsene nur in Begleitung von Kindern - das ist mal sinnvoll! ;)NBC ist auch schon da...die Munivoll manuelle Cablecar-Drehscheibein den Straßen San Franciscos...auf einem Cablecarteilweise echt steile StraßenFisherman's WharfPier 39;)Seelöwenganz schön laut die JungsAlcatrazCoit TowerAusblick auf die Cityminimal konfuse VerkehrsführungAlex&TorbenHügel in San FranciscoCablecar-Betriebswerk im Cable Car MuseumChinatownunsere Suite im Marriott... :PBesuch bei Andy in Palo Altodie Ladiesweiterer Ausblick auf die StadtFotos von Golden Gate Bridge haben wir genug ;)Torben, Alex&Fabi...vom Boot ausbeeindruckende GrößeAlcatraz aus der NäheSonnenuntergangüber San Francisco

Die Nacht vor der Abreise aus SF haben wir im HI (Hosteling International) in San Francisco selbst verbracht. Von dort sind wir in aller Frühe los Richtung Landesinnere und weg von der Großstadt… ;)


Nov 9 2007

Aloha Nordhalbkugel: 10 Tage auf Hawaii

Der Abschied von Australien vor 5 Wochen fiel uns allen (Alex, Uwe, Gero, Fabi und mir) ein wenig leichter wenn wir uns das unmittelbare Ziel vor Augen geführt haben: Hawaii. Nach 7 Stunden Flug vom Frühling in den Herbst sind wir in Honolulu gelandet.
Hawaii besteht aus 8 größeren Inseln. Honolulu befindet sich auf Oahu. Wir haben in unseren 10 Tagen dort insgesamt die folgenden 3 Inseln besucht: Big Island (Hawaii), Maui und Oahu.

Hawaii, Big Island, Volcanoes National Park, Kilauea Iki Panorama

Direkt nach der Ankunft sind wir auf den nächsten Flieger Richtung Big Island gesprungen, wo wir knapp 3 Tage geblieben sind. Das ist die größte Insel Hawaiis, die eine Reihe noch aktiver Vulkane beheimatet. Von unserer Homebase in Hilo haben wir verschiedene Trips mit unserem Mietwagen unternommen. Zuerst ging es in den Volcanoes National Park – dem bekanntesten Touristenziel dieser Insel. Seit ein paar Wochen gibt es einen aktiven Lavastrom, den man allerdings zu Fuß leider nicht besichtigen konnte. Wir wollten eine Helikoptertour buchen, haben es aber zeitlich leider nicht unterbekommen. Dennoch kann man jede Menge Krater, dampfende Spalten, erstarrte Lavaflüsse und Lavatubes (unterirdische Kanäle für Lava) besichtigen. Nachts haben wir vom Highway auch ein riesiges Glühen vom Lavastrom sehen können. Es hat den gesamten Himmel indirekt sehr eindrucksvoll rot gefärbt.
Anschließend ging es zum Sonnenuntergang an den South Point – dem südlichsten Punkt der USA.

Hawaii, Big Island, Black Sandy Beach, Waimanu Valley Panorama

Außerdem haben wir eine Tour zum Black Sandy Beach im Waimanu Valley (Norden der Insel) unternommen. Nach einem recht steilen Abstieg über ein paar Meilen musste noch ein mittelgroßer (ca. 25m breit) aber flacher Fluss zu Fuß durchwatet werden bis man am superfeinen schwarzen Sandstrand angekommen ist. Meiner Meinung nach war das der schönste Strand auf ganz Hawaii.
Auch sehr sehenswert ist der höchste Berg/Vulkan von Hawaii (Mauna Kea) im Zentrum der Insel auf dessen Spitze (4.214 m) sich eine Reihe von Observationsteleskopen befindet. Von dem Berg sind wir mit unserem 2-Tonnen-Gefährt (Chrysler 300) im Neutral-Gang über 30 Meilen herunter nach Hilo zurückgerollt ohne ein einziges Mal Gas zu geben und wurden trotzdem nicht überholt. Das ist Sprit sparen mit einem amerikanischen 3,5-Liter-V6.

von Honolulu direkt nach Big Island...Waikiki von oben (Oahu)Koffer-SokobanOldtimer auf Big Islandauf Big Islandin der Thurston Lava Tube (Volcanoes National Park)Kilauea Iki OverlookPflanzen neben dem...Devastation TrailPu'u Pua'i OverlookLava auf der StraßeLavafluss...im Osten des ParksFabi, Gero, Alex, Torben und UweHalema'uma'u Overlookmit jeder Menge Vulkandampfund wir mittendrinunser Chrysler 300Angler am South Pointsuper-klares Wasserüberall...Gruppenbild im Sonnenuntergangder schwarze Sandstrand von obendurch den Fluss muss man durchwaten......bis man am coolsten Strand von Big Island angekommen istauf dem Weg nach Mauna KeaVorsicht! Unsichtbare KüheÜber den Wolkenund Abflug in der Propellermaschine nach Maui

Schließlich sind wir mit einer Propellermaschine (Island Air) von Big Island nach Kahului auf Maui geflogen. Mit unserem neuen Mietwagen (Dodge Magnum) sind wir zuerst ins Hostel (Banana Bungalow) aufgebrochen um unser Gepäck abzuladen. Am Nachmittag haben wir uns einer kostenlos organisierten Tour zur Westseite der Insel angeschlossen. Es ging Schnorcheln und Beachvolleyball spielen am Kaanapali Beach bei Lahaina. Dort gab es sogar ein paar Meeresschildkröten die mit den Schnorchlern getaucht sind.

Hawaii, Maui, Hana Coast Drive Panorama

Der nächste Tag hat uns zuerst an den Wailea Beach geführt und dann später auf den Hana Coast Drive. Für letzteren gab es ene Audio-CD, die sämtliche Sachen unterwegs (vom Fruchtstand über geschichtliche Details bis hin zu konkreten Empfehlungen für Walks) auf nette Art und Weise erklärt hat. Der Drive selbst war ca. 50 Meilen lang über eine sehr schöne alte Küstenstraße mit jeder Menge Kurven und Serpentinen.
Wie immer war die Zeit mal wieder viel zu knapp. Man könnte vermutlich Wochen auf jeder Insel verbringen ohne alles gesehen zu haben.

Hawaii, Maui, Haleakala National Park Panorama

Dafür gab es am letzten Tag auf Maui ein besonderes Schmankerl: eine 3-stündige Quad-Tour. In den USA heißen Quads “ATVs” (“All Terrain Vehicles”). Das war wirklich eins der Highlights. Bis wir richtig eingesaut waren sind wir über Stock, Stein und durch Matschlöcher gefahren. Bevor wir dann so dreckig in den Flieger Richtung Honolulu (Oahu) gestiegen sind, ging es noch auf den zentralen Berg der Insel (Haleakala).

Rückbank im Fliegerangekommen auf Mauijede Menge GepäckKaanapali BeachMeeresschildkröte...und noch eineFischeBeachvolleyballShrimps bei Bubba Gumpsabends im Hostel-Spadie Berge von West-MauiWailea BeachAlex&TorbenHuelo Lookout (Hana Coast Drive)Road to Hanahohe WellenPalmenlandschaftWasserfälledie QuadsMatscheTorben, Alex und Geroeingesifft nach der Tourauf HaleakalaStraße über den Wolken

Der Abflug von Kahului hat sich als ein wenig pikant herausgestellt. Wir waren knapp (aber nicht zu knapp) ca. 60 Minuten vor Abflug am Check-In Schalter. Die Schlange war riesig lang und hat sich kaum vorwärts bewegt. Als wir dann knapp 35 Minute vor Abflug etwas nervös wurden hat uns eine offizielle Flughafenmitarbeiterin empfohlen, einem unabhängigen Gepäckträger ein Trinkgeld zu geben, damit er uns bevorzugt behandelt. Der hat Connections zu den Airlines und hat das dann geregelt. Es bestand definitiv keine andere Möglichkeit rechtzeitig auf unseren Flug zu kommen außer einen Gepäckträger zu schmieren. Verrückt und krass: Russische Verhältnisse in Amerika.

Angekommen in Honolulu ging ein weiteres kleines Chaos erst bei der Gepäckausgabe und dann bei der Autovermietung los. Unsere gesamten 10 Gepäckstücke waren natürlich nicht mit auf unserem Flieger. Der Wagen, den wir bekommen sollten, wollte seinen Kofferraum partout nicht öffnen, so dass wir nach einiger Wartezeit ein Upgrade auf einen Chrysler 300 (Luxury-Klasse) bekommen haben. Mit dem neuen Wagen haben wir das inzwischen mit dem nächsten Flieger angekommene Gepäck dann direkt mitgenommen.

Ausgehend von unserem Hotel am Waikiki Beach ging es an den folgenden Tagen zu verschiedenen Orten auf Oahu. Angefangen haben wir mit Pearl Harbour. Dort wird dem patriotischen und waffenbegeisterten US-Bürger genauso wie dem Touristen aus Übersee eine Reihe von historischen Details über den Angriff auf eben diesen Hafen vor Augen geführt. Ein zu besichtigendes Schlachtschiff (USS Missouri) und U-Boot vervollständigen das Bild.
Zudem gibt es eine ganze weitere Armada von Militärstützpunkten auf der Insel. Einen Stützpunkt der Marines haben wir besucht, weil an einem Wochenende eine öffentliche Kunstflugshow dort veranstaltet wurde. Die Flugmanöver der einzelnen (zum größten Teil zivilen) Piloten waren schon sehr nett und unterhaltsam. Allerdings wurden auf dem Gelände natürlich eine riesige Werbung für das US-Militär veranstaltet. Bei dem Familien-Event mit kleinen Kindern standen die MGs demonstrativ auf dem Boden und jeder der wollte konnte sich dran setzen…

Natürlich hat die Insel viel mehr zu bieten als nur US-Militärs. Der Northshore ist das Surferparadies der Welt und dementsprechend gibt es dort schöne Strände und Wellen. Auch gibt es dort den legendären Shrimp Van – einen abgewrackten Van der nur drei Gerichte verkauft: frische Riesen-Scampis mit drei verschiedenen Saucen. Die beliebtest ist purer Knoblauch. Mit dem Cabrio vorbeigefahren riecht man den Van in 30m Umkreis bei der Vorbeifahrt (kein Witz!). ;)

Die Hanauma Bay ist ein zur Meeresseite halb geöffneter Krater, der mit Wasser gefüllt ist. Dort kann man hervorragend schnorcheln. Jedoch sind auch hier (ähnlich wie auf Fiji) viele Korallen bereits tot. Schöne Fische und Schildkröten gibt es aber trotzdem (noch)…

Ausblick aus der Hotel-SuiteDeko auf HawaiianischVolcanoe-size Cocktails im Senor FrogSurfboard&FahrradPearl HarbourU.S.S. Arizona Memorial...von innenÜberreste des WracksAnker der Arizonaauf der U.S.S. Missouriohne WorteSonnenuntergang am Waikiki BeachTanzperformancetiefhängende Woken...am Valley of the TemplesFlugshowOhrenschutz für die Kleinendie Blue Angel-FliegerstaffelHerzileinHelikopterHanauma Bay von oben...und untenTorbenwir an den Waimea FallsGeckoperforierte Blätterunser MustangNorthshorechillennoch mehr vom NorthshoreunterwegsAbschied von den Palmen... :(

Abschließend war Hawaii ein ziemlich cooles Erlebnis. Zeit war wie immer der limitierende Faktor. Dennoch muss noch einmal gesagt sein, dass Hawaii keinesfalls das unberührte Inselparadies ist, was man durchaus glauben könnte. Alle von uns besuchten Inseln sind merklich industrialisiert und die Tourismus-Branche ist ausnahmslos überall merkbar(!) vertreten.
Wer die tropische Insel-Idylle sucht, der sollte definitiv nach Fiji statt nach Hawaii fliegen. Dennoch hat natürlich auch eine Inselgruppe mit 12 Monaten Sommer und Palmen sowie allen Annehmlichkeiten einer modernen Großstadt seine Reize. Die USA sind halt (in vielerlei Hinsicht) kein Entwicklungsland – anders als Fiji.


Okt 2 2007

Offroad-Safari im Kakadu National Park: Bushcamping zwischen Krokos

Letzte Woche habe ich meine letzten Urlaubstage für einen 4-Tages-Trip in den Norden Australiens genutzt. Zusammen mit Fabian, Tobi & Gero ging es per Flugzeug nach Darwin und von dort in einem gemieteten Jeep in den Kakadu National Park. Der Park ist beinahe halb so groß wie die Schweiz und hat eine Menge zu bieten…

Da wir das ultimative Bushcamping-Erlebnis wollten, haben wir uns einen relativ teuren aber dafür hervorragend ausgestatteten “Outback Camper Plus” bei Australian 4WD Hire gemietet (Toyota Landcruiser, zuschaltbarer Allradantrieb, Schnorchel, 4,2l Diesel ohne Turbo). Insbesondere das Zelt auf dem Dach war ziemlich gut. In nur 2 Minuten aufgebaut hatten 4 Leute einen Schlafplatz: 2 auf dem Dach und 2 im integrierten Vorzelt. Ansonsten hatten wir eigentlich fast alles, was man sonst für 4 Tage Camping weit ab der Zivilisation benötigt: Kompressorkühlbox, Gaskocher, Campingtisch samt -stühlen, Luftmatratzen mit elektrischer Pumpe, Geschirr, etc.. Bei 34°C im Schatten war auch die Klimaanlage echt Gold wert.

Am ersten Tag haben wir als erstes dem Red Lily und Alligator Billabong einen Besuch abgestattet um den Allradantrieb zu testen. Der Haupt-Highway im Kakadu ist asphaltiert und man braucht nicht zwangsläufig einen Jeep dafür. Einige der sehenswerten Stellen sind aber nur über teils sehr lange Allradstrecken zu erreichen. Nach einem Frühstück am Billabong ging es weiter zu den Mamukala Wetlands. Dort auf einen 3km Walk, der an den von Magpie-Gänsen vollgestopften Sümpfen entlang geführt hat.
Da man aufgrund von Krokodilen beinahe überall nicht baden darf, wir uns aber abkühlen wollten sind wir anschließend in den Pool bei Jabiru gesprungen. Jabiru lag auf dem Weg nach Ubirr, wo wir zunächst die Höhlenmalereien der Aborigines und dann den Sonnenuntergang mit einem Wahnsinns-Ausblick über die Wetlands angeschaut haben.

Kakadu National Park, Ubirr Lookout Panorama

Am ersten Campground (Merl) haben wir dann unsere Steaks auf den stark angerosteten Grill geworfen. Entsprechend eisenhaltig war auch die Kruste… ;)
Das Camping kostet im Prinzip überall im Park das Gleiche: $5,40 pro Person und Nacht. Das ist ziemlich fair, denn man bekommt auch noch die Benutzung von rustikalen Toiletten/Duschen sowie Mülleimern dafür. Außerdem zahlt man keine Eintrittsgebühr für den Park selbst.

Der nächste Tag war komplett für die Jim Jim und Twin Falls reserviert. Die Wasserfälle gehören zu den größten Attraktionen des Parks. Um dort hin zu gelangen muss man 60km unbefestigte Straße und Offroad-Strecke fahren (und auch wieder 60km zurück ;) ). Größtes Highlight ist die Flussdurchfahrt durch einen Fluss, der etwa 10m breit und 1,20m tief ist. Unser vorderes Nummernschild hat uns die zweite Durchfahrt leider etwas übel genommen und hing seitdem nur noch sehr locker an einer Seite an der Stoßstange… :P

Kakadu National Park, Jim Jim Falls Rocks PanoramaDie Wasserfälle selbst führten aufgrund der Trockenzeit (Dry Season) leider nur sehr sehr wenig Wasser. Beim Bassin des Jim Jim Wasserfalls hatten wir dann aufgrund des schwierigen Zugangs über viele Felsen vertrauen darin, dass dort keine Krokodile vorhanden sind. Also sind wir eine Runde durch den Plunge Pool geschwommen. Allgemein sind die meisten touristischen Wasserstellen “Crocodile Management Zones”. Das heisst, die Ranger nehmen ein Krokodil aus dem Wasser, falls eins gesichtet wird. Niemand garantiert aber, dass es wirklich keine Crocs dort gibt. Außer auf dem River-Cruise am dritten Tag haben wir in den Seen und Flüssen aber kein einziges wildes Krokodil gesehen. Dennoch erwischt es etwa alle anderthalb Jahre einen Touristen, wenn man den Rangern glaubt.
Von den Jim Jim Falls sind wir dann zu den nahe gelegenen Twin Falls aufgebrochen. Dort lässt man sich mit einem kleinen Boot zu mehreren verbundenen Wasserbecken durch einen Canyon fahren. Dann muss man noch über eine Menge Felsen klettern bis man die Falls (von unten) sehen kann.

Auf der zweiten Campsite (Mardugal) hatten wir uns mit Astrid und Jessica verabredet, die wir schon in Darwin getroffen hatten. Astrid kennen Fabi und ich von unserer Segeltour auf den Whitsundays. Es ist immer super, andere Backpacker einmal mehr in einem ganz anderen Teil des Landes wiederzutreffen… :)
Die Mädels hatten keinen 4WD und waren daher mehr oder weniger an die befestigten Straßen gebunden. Touren haben wir deshalb nur eine einzige am nächsten morgen gemeinsam unternommen. Da ging es zum Nourlangie Rock um weitere Höhlenmalereien zu bestaunen.

Noch vor dem gemeinsamen Trip haben wir aber noch den bereits angesprochenen Rivercruise bei Yellow Water gemacht. Das war die erste Fahrt des Tages um 6:45 Uhr. Um die Zeit erwacht gerade die gesamte Tierwelt und man kann laut Empfehlung mehr sehen als bei den späteren Touren. Die Bootsfahrt ist leider auch um diese Zeit sehr stark besucht. Dennoch bekommt man einen außergewöhnlichen Blick auf wilde Krokodile (Freshies & Salties), jede Menge Vögel (Seeadler, Kormorane, Kingfisher, Magpies, etc.) und weite Sumpfgebiete. Gerade die Crocs sind sehr beeindruckend…

Kakadu National Park, Yellow Water Panorama

Anschließend sind wir weiter in Richtung des Maguk Waterholes gefahren. Auf dem Weg dorthin hatten wir noch die Abfahrt des sonst auf allen Karten nicht verzeichneten Graveside Gorge (Bilkbilkmi) gesucht und auch dank vorab recherchierter GPS-Koordinaten gefunden. Allerdings war die Einfahrt leider zu diesem Zeitpunkt gesperrt. Man findet so gut wie keinerlei Fotos vom Graveside Gorge im Internet. Falls jemand einmal etwas darüber erfährt, wäre ein Kommentar auf diesen Post nett. ;)
Nach weiteren 12km über unbefestigte rote Wege, gesäumt von tausenden riesigen Termitenhügeln und ein paar Kilometern Felsenklettern sind wir dann wieder beim Wasserfall schwimmen gegangen.

Am Abend sind wir dann noch weiter zu den Gunlom Falls gefahren, wo wir auch übernachtet haben. Dort kann man die Klippen heraufklettern, von denen der Wasserfall herunterkommt. Oben gibt es drei Wasserbecken, in denen sich das Wasser sammelt bevor es etwa 100m herunterprasselt. In diesen Pools kann man hervorragend planschen und und das Wasser stauen (gell, Fabi ;) ). Dort haben wir auch Bekanntschaft mit einer etwa 40cm langen Echse gemacht, die ebenfalls ein Bad genommen hat. aber ansonsten wohl harmlos war.

Auf dem Rückweg aus dem Kakadu sind wir dann noch im Litchfield National Park vorbeigefahren. Dort war jedoch nur noch Zeit für die Lost City, einer reihe ziemlich interessant geformter Felsgruppierungen.

Abschließend ist vielleicht noch interessant, dass wir zu viert insgesamt mehr als 60l Trinkwasser über 4 Tage verbraucht haben. Die Temperaturen sind wirklich sehr extrem. Dass Kakadu näher am Äquator liegt als Fiji merkt man deutlich. Üblicherweise vertrage ich Hitze ziemlich gut. Die 2 Stunden-Walks nahezu ohne Schatten waren jedoch die Grenze dessen, was ich mir dort zum Ende der Trockenzeit zutraue. Pro Stunde in der Sonne trinkt man üblicherweise 1 bis 1,5l Wasser… ;)

Vollgepackt und vollgetankt (samt Reservetank)Am Kakadu National ParkDon't risk your lifeSchattenparkerRed Lily BillabongStaubwolkeTorbenJede Menge Magpies am MamukalaWet floor... ;)WandmalereiPalmemehr Kunstin UbirrFelsformationUbirr LookoutAusblick auf die WetlandsRost-Steaks in Merlunser Rooftop-Tentund weiter geht'svor Jim JimJim JimPoolFlussdurchfahrt durch den Jim Jim River ;)SeitenaussichtCanyon bei den Twin FallsTwin FallsTorben, Mons, Jessica, Astrid, Fabi, Tobi, Gero in MardugalSonnenaufgang bei Yellow WaterCroc im Sonnenaufgangwilder SeeadlerKrokoJabiru (kann mit seinem Schnabel einen Panzer einer Turtle durchstechen)Vogelfieses KrokodilTorbenSalzwasserkrokodiljede Menge SeerosenMaul aufYellow WaterMaul zubei Nourlangie Rockwir, unser 4WD und die Termitenhügel...und noch mehr TermitenhügelMaguk FallGunlomFabi als StaudammSonnenuntergang bei den Poolsdas ist mal ein Laster (Roadtrain)kurzer Abstecher in den Litchfield National ParkWandern in der Lost CityPosercoole Felsen

Und sonst…?

Heute habe ich meine Abschlusspräsentation bei SAP gegeben, der Pagecount der Masterarbeit steht zur Zeit bei 92, Freitag gibt es ein Riesen-Abschieds-BBQ bei mir und Sonntag geht es ab Richtung Hawaii…

So schnell können 6 Monate umgehen! :(


Sep 4 2007

Eine Postkarte in die Heimat…

…die ist jetzt hoffentlich bei den 18 Empfängern angekommen. Einem ersten Benchmark zufolge war die französische Post fast eine ganze Woche schneller als die Deutsche. Aber ich bin ja froh, dass die Karten – vom fijianischen Flughafen in Nadi abgeschickt – überhaupt angekommen zu sein scheinen… ;)

Für alle anderen gibt es eine digitale Kopie der Rückseite, die natürlich Tasmanien und Fiji noch nicht abdeckt… :)

Australien-Postkarte


Aug 21 2007

Bula! – Eine Woche Südsee in Fiji-Time…

Nicht weniger als 300 Inseln gehören zu dem kleinen Inselstaat Fiji (auf Deutsch: Fidschi) mitten in der Südsee, der nur kurz vor der Datumsgrenze auf dem Erdball liegt. Von Brisbane aus sind es jedoch nur etwa 3 Stunden Flug bis zur Hauptstadt Nadi (gesprochen: “Nändy”). Die Virgin Blue-Tochter für internationale Flüge im pazifischen Raum, Pacific Blue, hatte vor einigen Monaten einen Sale in dessen Rahmen auch Flüge nach Fiji günstig angeboten wurden. Da letzte Woche Mittwoch auch noch ein Feiertag in Brisbane war (Exhibition Day), musste ich nur 4 Urlaubstage aufwenden um für eine Woche ins Paradies zu fliegen. :)

Zusammen mit Fabi und Georg ging es also am 12. August los. Wir hatten vor unsere Reise konkret vor Ort zu buchen. Aus sicherer Quelle wussten wir, dass es im Flughafen eine Reihe von Travel Agents gibt die von der Vermittlung der Hostels und Fährverbindungen leben. Interessanterweise wird die Provision nicht aufgeschlagen, sondern die Agents finanzieren sich indirekt über die Betreiber der vermittelten Unterkünfte. Im Nachhinein war der Tipp sich erst vor Ort um die Details zu kümmern Gold wert. Sich über die Inseln, möglichen Hostels und Routen vorab zu informieren hat sich aber dennoch ausgezahlt. So konnten wir das Ganze von Anfang in genau die Richtung lenken, in der wir es wollten. Grundsätzlich wollten wir sowohl Inseln der Mamanucas, als auch der Yasawas sehen. Bei beiden handelt es sich um Inselgruppen, die von Nadi aus mit der Fähre erreichbar sind. Um es allerdings etwas interessanter zu gestalten und auch innerhalb von 7 Tagen beides zu schaffen, wollten wir mit einem kleinen Propellerflugzeug für überraschend wenig Geld auf die Insel Mana (in den Mamanucas) fliegen.

Genau das haben wir dann auch nach einer Nacht in einem der günstigsten Backpacker Beach Escape Villas (FJ-$ 18,- = ca. EUR 10,- p.P.p.N.) gemacht, die wir je hatten. Und man muss sagen, dass wir für wesentlich mehr Geld schon viel schlechtere Unterkünfte gesehen haben. Am nächsten Tag (der auch mein Geburtstag war) sind wir also mit einer kleinen 2-Propeller-Maschine von Pacific Sun losgeflogen. Das beste war, dass ich als Geburtstagskind vorne neben dem Piloten sitzen durfte. Mit Piloten-Kopfhörern und perfektem Ausblick nach vorne ausgestattet war sowohl der Ausblick auf die vielen kleinen Inseln von Riffs von oben als auch die Landung auf der Kies-Piste ein echtes Erlebnis.
Der Flug war in vielerlei Hinsicht cool: Weil auf der Insel kein Personal zum Gepäck-Ein und -Ausladen vorhanden ist, schickt die Airline mit dem ersten Flieger einen Mitarbeiter auf die Insel und lässt ihn dann am Abend wieder abholen. Insgesamt landet die Maschine aber nur 4 Mal am Tag. Dass dies nur einer von absolut typischen fijianischen Jobs ist wurde uns nach und nach klar (auch nachdem die Einkäufe von einem extra-Mitarbeiter eingetütet wurden). Der nette Gepäckmann names Moses hat uns dann noch zu einem abgelegeneren Strand geführt (sofern man davon bei einer kleinen Insel sprechen kann), an dem man perfekt Schnorcheln konnte. Dort am Sunset Beach gab’s dann auch improvisierten Geburtstagskuchen und ein paar Luftballons. ;)

Fiji, Mana Island, Tuilawa Lookout Panorama

Nach einem Besuch am Tuilawa Lookout und einem Mittagessen im Mana Lagoon Backpacker sind wir dann auf die Fähre von South Sea Cruises und haben übergesetzt nach Bounty Island. Bounty ist einer der wenigen Schnittpunkte der beiden Fähren von den Mamanucas (Tiger IV von South Sea Cruises) und dem Yasawa Flyer von Awesome Adventures. Deshalb haben wir dort übernachtet um am nächsten Morgen in die Yasawas aufzubrechen. Die Insel ist eher klein und sehr idyllisch. Warum man aber einen Pool direkt auf den Strand baut, ist mir auch nach reiflicher Überlegung nicht ganz klar geworden. In jedem Fall gab es am Abend zum Ausklang des Geburtstages in der Südsee noch eine Runde Cocktails am Strand… :P

Der Yasawa Flyer (gelber Katamaran) hat uns dann am Dienstag bis an das nördliche Ende seiner Route auf die Insel Nacula mitgenommen. Ziemlich cool ist es immer, wenn der Flyer bei den verschiedenen Inseln anhält um Gäste aufzunehmen oder aussteigen zu lassen. Da die Inseln meist von sehr flachem Wasser umgeben sind, kommen stets die kleinen Motorboote der Resorts und Backpackern aus allen verschiedenen Richtungen auf den großen Katamaran zugefahren und reihen sich dann nacheinander ein um Gepäck und Gäste auszutauschen.

Fiji, Nacula Island, Nabua Lodge Bay Panorama

Angekommen auf Nacula (genauer der sehr guten Nabua Lodge) haben wir zuerst einmal Mittagessen bekommen. Alle Hostels haben hier in der Regel Vollpension. Bei einem Preis von FJ-$ 40,- bis 65,- mehr als fair. Das Essen war beinahe ausnahmslos ziemlich gut. Allerdings muss man auf durchgängigen Strom (nur zwischen 18 und 22 Uhr) und warmes Wasser beim Duschen verzichten. Trinkwasser gibt es auf den Inseln inmitten des türkis- bis tiefblauen Pazifiks aus der Regentonne. Ansonsten ist die Landschaft die reinste Idylle: Palmen soweit das Auge reicht. Dann noch weißer Sand, die ein oder andere Hängematte und natürlich das vollkommen klare Wasser.

Fiji, Nanuya Lailai Island, Blue Lagoon Panorama

Schnorcheln kann man bei fast allen der Strände direkt im seichten Wasser. Seegras und leider oft schon recht tote Korallen gibt es sehr oft. Viele bunte Fische ebenfalls. Ein Ausflug zur berühmten Blue Lagoon hat leider auch viele tote Korallen zum Vorschein gebracht. Viel Farbe war nicht mehr zu sehen. Ganz anders als in den Whitsundays zum Beispiel. Allerdings waren dort auch teilweise geschützte Marine-Parks vorhanden, die die Korallenbestände im Auge behalten und schützen…

So abgeschieden die Lage der kleinen Inseln ist, umso weniger verwunderlich ist die Herkunft des Begriffes der “Fiji-Time”. Der Begriff wird von den Insulanern (auf allen Inseln) regelmäßig benutzt um den westlichen Urlaubern klar zu machen, dass es hier auf alles ankommt, aber nicht auf Pünktlichkeit! So kann 18:00 Uhr “Fiji-Time” so ziemlich alles zwischen 18:05 und 19:00 Uhr in “English Time” bedeuten. ;)
Das zweite Wort, das einem immer und überall begegnet ist “Bula” (“Willkommen”, “Hallo”). Es wird auch erwartet, dass man es selbst benutzt und nicht etwa in ein “Hi” oder “Hello” zurückfällt…
An einem Abend gab es auch eine traditionelle Runde Kava. Das ist ein Getränk der Ureinwohner. Dank einer Privatstunde im Kokusnussknacken auf Insulaner-Art hatten Fabi und ich dadurch, dass unsere Namen bekannt waren das Privileg als Chief (Fabi) und Spokesman (ich) die Kava-Zeremonie zu “leiten”. Lustigerweise darf der Chief nur als erster trinken, während der Spokesman bestimmt wieviele Runden Kava es gibt. Logisch dass ich zweimal hab nachschenken lassen, oder – für alle… :P

Fiji, Nacula Island, Nabua Lodge Hill 360° Panorama

In der Nabua Lodge haben wir auch 3 nette Schwedinnen und 2 Schweden kennengelernt mit denen wir die Abende bei Kartenspielen (Cheat, Picken, King of Clubs) verbracht haben. Die 5 sind für ein knappes Jahr unterwegs, wollen die meiste Zeit in Neuseeland arbeiten, aber auch in Australien reisen. Sie haben ihre Weltreise mit 3 Wochen auf Fiji gestartet, was ziemlich bemerkenswert ist. ;)
Nirgendwo wie in den Backpackern auf Fiji habe ich bislang so unterschiedliche Reisegeschichten gehört. Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt: Leute die ihre Jobs kündigen um ein Jahr um die Welt zu reisen. Leute, die nach Fiji ziehen und Besuch bekommen und dann herumreisen. Deutsche Auswanderer in Neuseeland, die jährlich eine längere Reise in einen anderen Erdteil unternehmen. Diplomarbeiten über die zersplitterte sozio-ökonomische Kultur von Fiji für eine schweizerische Uni. Weltreisen rechtsrum und linksrum um die Erde. In 6 Monaten oder 2 Jahren – es ist einfach alles dabei. Da wird man manchmal selbst als (bislang glücklicher) Wochenend-reisender Forschungspraktikant ein kleines bisschen neidisch… ;)

Nach zwei Nächten sind wir dann für zwei weitere Übernachtungen auf die Insel Matacawa Levu übergesetzt. Im Long Beach Resort hatten wir Gesellschaft von ein paar Engländern. Nach der ersten Nacht war allerdings nur noch einer übrig. Somit hatten wir quasi den gesamten Südteil der Insel für uns. Ziemlich entspannt…

Das Resultat des wohl entspannendsten Urlaubs der letzten 4-5 Jahre sind: 18 (handgeschriebene) Postkarten, ca. 800 gelesene Buchseiten (verteilt auf zwei komplette Bücher), 3 neu gelernte Kartenspiele (bzw. Varianten), eine Profi-Technik zum Kokosnuss knacken, eine Menge Stunden in Hängematten, ein ziemlich guter Teint ohne größeren Sonnenbrand, ein Paar verlorene Flipflops, 7 Tage ohne Internet, mehr als 300 ungelesene Emails, etwas mehr als 2500 Fotos, 1001 neue Erlebnisse und natürlich ein ziemlich relaxter Torben…

Abflug von Brisbaneerster Blick auf Fiji von obenFiji 2007 :)mit Palmen wird man begrüßtunser Hostel in Nadi (Beach Escape Villas)am Beach von NadiTanzeinlagen......mit Feuer......und mehr Leuten und noch mehr FeuerHändeschütteln am Morgen des 13.und mit der Privatmaschine losfliegen...ich durfte dank Geburtstag vorne sitzen... :)tolle kleine Inseln von obenein Riffdie nördlichen Mamanucasim Landeanflug auf Mana Islandunser Flieger samt Crew und CaptainSunset BeachBoote gibt es ein paarLuftballons am Strandund Grüße in alle Welt... ;)tolle Aussicht auf die Bucht von ManaLookouttürkisfarbenes WasserSeesterneKorallenund Abfahrt nach Bounty Island...nicht ohne FotosSonnenuntergang von Bounty Islanddas Bounty Island Resortkristallklares Wasserund hübsche Strandhüttenam Abend Cocktails am Stranddann los in YasawasYasawa Islands Karteder Lonely Planet bildet über Kultur und Geschichte der Inselnvon überall kommen kleine Boote der Resorts...und docken am Yasawa Flyer anangekommen auf Nacula! :)hier liegt die Nabua Lodgeunsere Hütteunterwegs Richtung Blue LagoonPalmenstrand an der Blue LagoonSchnorchelnNemo ist auch dadie Palmen sind wirklich der HammerAbendessen präsentiert von RonKokosnüsseCheat mit den Schwedenrelaxen in der HängematteKuh unter Palmennoch einmal die Bucht...und das Palmenmeerbald geht es weiter......Richtung Matacawa Levuzum Long Beach Resortein ähnlich tolles BildTorben&FabiTorben am Long Beachnur Fliegen ist schönerSchnorchelngewohnter Anblick aus der HängematteKrebseso lässt es sich lebenohne Worteden Sonnenuntergang auf einer Palme genießen - was gibt es besseres?aber aus der Traum - nach einer Woche Urlaub muss auch mal wieder gearbeitet werden......und Rückflug :(

Und sonst…?

Wieder in Brisbane angekommen hat sich ein wenig schönes Bild ergeben: Regen in Brisbane! Von 32°C in Nadi hat sich die Temperatur direkt auf 16°C halbiert… :(

Jetzt steht eine Menge Arbeit an, um die letzte Phase meiner Masterarbeit so abzuschließen, wie ich es geplant habe. Die nächste Reise steht daher erst Mitte September in den Kakadu National Park bei Darwin an…