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Ozzie Football: AFL (Brisbane Lions vs. Adelaide Crows)
Am vergangenen Wochenende waren wir bei einem AFL-Spiel im “The Gabba” - einem Cricket-Stadion in Brisbane. Das Ticket hatten wir Alex zu seinem (Kinder-)Geburtstag geschenkt. Da wir aber keine häßlichen Tickets alleine verschenken, gab es einen hervorragenden Flyer der zum größten Teil von Fabian stammt:
Für Leute, die an Fußball (Soccer) gewohnt sind, ist zunächst einmal der Unterschied zwischen Ozzie Football (Australian rules football) und Rugby nur schwer auszumachen. Bei beiden in Australien sehr populären Spielen wird mit Eiern geworfen und sich gegenseitig umgerannt. Auf den zweiten Blick gibt es aber doch eine Reihe von Unterschieden. Die Entscheidensten sind wahrscheinlich, dass es drei Tore (pro Seite) gibt und das gesamte Spiel aufgrund weniger Unterbrechungen sehr viel schneller ist als Rugby.
Im Stadion selbst gab es aber viele interessante Sachen zu beobachten. Zum Beispiel gab es ein Auffangnetz, das die Trainingsbälle aus dem Publikum gehalten hat, das direkt hinter den Toren saß (wie wir). Zu unserem Erstaunen wurde das aber direkt vor dem Spiel unter großem Jubel eingerollt. Danach hieß es dann Bälle fangen, sobald die Torschüsse angeflogen kamen.
Nach dem Spiel war dann auf einmal der Teufel los: Alle sind von ihren Stühlen aufgesprungen und auf einen Pfiff aus den Stadion-Lautsprechern auf das Spielfeld gestürmt. Auch hatten alle plötzlich ihre eigenen Bälle dabei und haben im Gewusel auf dem Spielfeld wo eine Minute vorher noch die Profis gespielt hatten die Bälle hin und her geschossen. Der Wahnsinn…
Leider hat Brisbane am Ende doch recht unerwartet gegen Adelaide verloren. Aber so ist das halt…
Ich hoffe dass ich morgen dann dazu komme, die Bilder und einen kleinen Bericht über unsere (sehr anstrengenden) Touren vom Wochenende rund um Brisbane hochzustellen. Also bitte noch ein kleines bisschen Geduld… ![]()
Wo war ich schon?
In den letzten Wochen habe ich kontinuierlich die Ziele unserer Trips auf einer Karte bei Platial markiert. Die Aufmerksamen unter euch haben es vielleicht schon in der Sidebar (rechts) entdeckt.
Dennoch möchte ich hier nochmal den besonderen Tipp anbringen, einmal durch die Karte zu browsen. Viel Spaß dabei…
74 Inseln im Great Barrier Reef - Die Whitsunday Islands
Das verlängerte Wochenende ist nun auch schon wieder vorbei. Die bekannte Reisegruppe war dieses Mal fünf Tage lang rund um die Whitsunday Islands unterwegs. Diese Inselgruppe aus insgesamt 74 Inseln liegt ca. 1000 km nördlich von Brisbane im Great Barrier Reef. Wir sind dort mit einem Sonderangebot vom australischen Billigflieger VirginBlue hingeflogen (siehe unten).
Ausgangspunkt fuer die gebuchte Segeltour war der Touristenort Airlie Beach am Festland. Dort sind wir am Donnerstagmittag fuer eine Nacht in das lokale YHA eingecheckt und haben den Nachmittag an der hübschen künstlich angelegten Lagune verbracht. Trotz des Namens hat Airlie Beach selbst nämlich keinen wirklich hübschen Strand. Außer einer güstigen Zweit-Boardie (Badeshorts) habe ich mir auch noch einen netten Hut vor dem Segeltrip gekauft. Beides hat sich schon ausgezahlt. Und das nicht nur wegen der Bilder…
Freitag haben wir dann unsere 25m-Segelyacht geentert: die Boomerang. Mit Besatzung waren ca. 30 Leute fuer 2 Tage und 2 Nächte unterwegs. Natürlich war Segelhissen nicht im Preis inbegriffen. Aber das war eine tolle Erfahrung. Man glaubt garnicht wie anstrengend das sein kann. BBQ an Bord war hingegen inklusive - hervorragend!
Das erste Ziel war in jedem Fall Whitehaven Beach. Dort ist wunderbar feiner weißer Sand und glasklares Wasser zu finden. Zu dieser Jahreszeit sind in der ganzen Region jedoch Rochen und gefährliche Quallen unterwegs, weshalb man leider einen Stingersuit im Wasser tragen muss. Übergesetzt aufs Festland wird man übrigens immer mit dem kleinen Schlauchboot, was hinten an der Yacht dranhing.
Das zweite Ziel (Hill Inlet) ist der wahre Garant für Postkartenmotive auf jedem einzelnen Foto. Eine so unglaublich schöne Kueste habe ich noch nirgendwo gesehen. Die Fotos findet ihr unten. Leider hatten wir nicht die Zeit um den Strand dort zu bevölkern. Trotzdem war es sehr beeindruckend. Da kann man schon anfangen von Paradies zu sprechen, denke ich…
Anschließend ging es zum Schnorcheln (an 2 Stationen). Nach dem ich auf Moreton ja dem üblichen Brillenträger-Haendicap erlegen bin, habe ich mir ja etwas einfallen lassen wie ich trotz Brille tauchen kann. Wenn ich dazu komme, schreibe ich darüber nochmal einen separaten Artikel. In jedem Fall hab ich in bekannter DIY-Manier eine perfekt funktionierende Konstruktion gebastelt, mit der ich meine normale Brille in der Taucherbrille verwenden konnte und somit trotz 10 Dioptrien die schönen bunten Fische und unglaublichen Korallen bestaunen konnte! ![]()
Das Unterwasser-Case fuer die Digicam von Uwe hat auch wieder perfekt funktioniert. Die schönsten Fisch-Bilder gibt es unten. Übrigens hab ich’s bei meinem ersten Tauchgang geschafft, mir meinen Fuß an einer Koralle aufzuschlitzen. Ich hab die Koralle nur ganz leicht beim Vorbeischwimmen erwischt und erst auf dem Boot gemerkt, dass es recht stark blutet. Naja, Haie hat’s nicht angelockt…
Am Sonntag sind wir dann wieder an Land gegangen. Abends waren wir erst im Pub, dann im Club - alles wunderbar. Montag nochmal an der Lagune und schließlich zurück zum Flughafen.
Und sonst…?
Es gibt bei VirginBlue uebrigens täglich eine Happy Hour an der ausgewählte Fluege besonders günstig sind. Eigentlich schauen wir täglich dort vorbei um die besten Schnäppchen fuer die kommenden Monate abzugreifen. Gerade gestern haben wir wieder ein besonders günstiges Schmankerl für Ende Juli gebucht: Brisbane - Tasmanien (Hobart), Hobart - Melbourne und Melbourne - Brisbane für ca. AUD 280,- (knappe EUR 190,-). Zwischendrin wird dann in der Nähe von Melbourne noch die Pinguin-Insel (Phillip Island) besucht.
Bis dahin wird natürlich auch nicht gerastet: Kommendes Wochenende sind zwei Nationalparks rund um Brisbane sowie ein AFL-Spiel (Ozzie-Football) dran, das wir Alex zum Geburtstag geschenkt haben. Die Woche drauf gibts einen kurzen Abstecher nach Rockhampton sowie Great Keppel Island (noch mehr Traumstrände ;)). Und Anfang Juni geht’s dann ins Red Center zum Ayers Rock. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden… ![]()
Eine Insel ganz ohne Straßen
Letztes Wochenende hat es mich zusammen mit der weitestgehend bekannten Truppe nach Moreton Island verschlagen. Das ist eine Insel direkt neben North Stradbroke Island, wo wir ja vor 2 Wochen waren. Allerdings ist Moreton trotz der Nähe ziemlich anders: Zum einen gibt es dort keine einzige asphaltierte Straße und zum anderen sind dort sehr viel weniger Menschen (was vielleicht auch an Ersterem liegt). Man muss sich das so vorstellen, dass der Strand die Hauptverkehrsstraße ist (mit Tempo 100) und es dann wenige kleine und sandige aber dafür um so rumpeligere Verbindungswege quer durch den Wald gibt.
Wir hatten eine 2-tägige 4WD-Tour ab Samstag gebucht und haben am Freitagabend noch bei mir gegrillt. Die Wahl der Tour (von Sunrover) war hervorragend, wie sich im Laufe der Zeit herausstellte. Unser Guide Brandon war super drauf und es war nie langweilig.
Morgens ging es dann jedenfalls schon um 6:45 mit dem Jeep Richtung Fähre. Die Fähre war allerdings verglichen mit unserer letzten eine lahme Ente und hat 2 Stunden für die Überfahrt benötigt. Der Seegang war auf der Hinfahrt schon deutlich zu spüren. Aber stellte dennoch kein unüberwindbares Problem für alle Anwesenden dar…
Vom Wetter her war der Samstag nicht ganz so schön wie der Sonntag. Dennoch hat es nur am Abend und in der Nacht geregnet, so dass wir zumindest am Tag nicht nennenswert von oben nass geworden sind. Das Programm war wirklich abwechslungsreich: am Strand relaxen, Sandboarden, Schnorcheln in Schiffswracks, Boogie-Boarden/Surfen, Lagerfeuer, Delfine/Haie/Turtles gucken und mit dem Jeep durch die Gegend heizen. Eigentlich war alles ein Erlebnis. Das Schnorcheln ist leider mal wieder wegen Blindheit für mich sehr kurz ausgefallen. Dafür sind die Unterwasser-Fotos mit unserem gemeinschaftlich finanziertem Unterwasser-Case ziemlich gut ausgefallen. Ich werde mal schauen, ob sich hinsichtlich Taucherbrille für die Whitsundays etwas machen lässt…
Auch an den Stränden von Moreton gab es übrigens wieder Haie. Wir haben sie aber erst gesehen als wir vom Schwimmen/Surfen zurückgekommen sind. Die waren etwa 2 m lang und nur knappe 500 m von der kleinen Bucht entfernt, wo wir waren. Tja, gut dass wir das nicht vorher gesehen haben. Sonst wären wir vermutlich nicht in das glasklare Wasser gehüpft.
Das Beste aus 5,5 GB Fotos findet ihr wie immer hier unten. (Obwohl es eine Qual war, das mit effektivem Modem-Speed von 3-4 Kb/s hochzuladen! Naja, nur noch 15 Tage…
)
Und sonst…?
Die laufende Arbeitswoche ist besonders kurz, da wir für die Whitsunday Islands zwei Urlaubstage genommen haben. Wir fliegen schon am Donnerstag morgen los und kommen erst am Montag wieder zurück. Es gibt dort eine Kombitour aus 2 Tage Backpacker’s und 2 Tagen Segeltrip. Und außerdem habe ich noch die leise Hoffnung, irgendwo einmal Jetski fahren zu können. Das wollte ich schon immer mal machen… ![]()
Shark Attack auf Straddie
Und schon wieder ist ein Wochenende vorbei. Diesmal sind wir nicht ganz so weit gefahren wie über Ostern und haben uns mit North Stradbroke Island (kurz “Straddie”) - einer mittelgrossen Insel direkt vor Brisbane - “begnügt”. ![]()
Man kann mit der S-Bahn bis zur Endhaltestelle am Fährterminal fahren und dort eine Highspeed-Fähre auf die Insel nehmen. Im Mercedes-Bus aus den 70ern geht es dann quer über die Insel bis zum Backpacker’s: der Manta Lodge (übrigens auch wieder ein YHA). Wenn wir uns nicht gerade das Wochenende herausgesucht haetten, an dem die Hälfte der Bahnstrecke wegen Bauarbeiten durch Schienenersatzerkehr (also Bussen) ersetzt wurde, wären wir auch noch etwas kürzer als 2,5h pro Fahrt unterwegs gewesen. Aber es war noch ok…
Auf der Insel waren wir Samstags am Strand und sind Sonntags zum Aussichtspunkt im Norden der Insel gepilgert. Dort war der Main Beach wegen Hai-Anwesenheit geschlossen. Und tatsächlich konnte man einen riesigen Schwarm kleinerer Fische direkt am Ufer des Strands bzw. der Klippen sehen, der von ca. einem Dutzend Haien dezimiert wurde. Im teilweise nur Knie-tiefen Wasser sind die Haie herumgeschwommen. Man konnte das Spektakel perfekt verfolgen. Die Vögel haben dann noch gleichzeitig einen Teil des Fisch-Schwarms von oben abgefischt.
Zusätzlich konnte man weiter draußen ein paar Delphine, Manta-Rochen und ein paar Baby-Meeresschildkröten sehen. Sehr interessant für Mitteleuropäer…
Diesmal sind’s übrigens nur 2 GB Fotos geworden! Ich muss trotzdem dringend meine externe Platte aufräumen…
Und sonst…?
Dieses Wochenende bleibe ich vermutlich in Brisbane. Die Woche drauf geht’s mit einer Studententour nach Moreton Island. Und danach per Flieger zu den Whitsunday Islands. Etwas später ist dann noch Great Keppel Island/Rockhampton geplant. Im Juni Ayers Rock. Zwischendrin schauen wir mal, was die tägliche Happy Hour der Billigflieger hergibt. Sind ja noch einige Wochenenden frei. Das erste Gehalt, die Bankkarte sowie die Steuernummer sind auch da - also steht die Finanzierung halbwegs…
Auch haben wir schon den Grill auf dem Balkon eingeweiht und ich war gestern in der Dampfsauna sowie im Pool (beides im Haus). Wenn ich am Wochenende etwas Zeit habe, gibts mal Fotos vom Park vor dem Haus.
Osterreise nach Coffs Harbour & New England
Über Ostern sind wir also für 4 Tage unterwegs gewesen. ‘Wir’ sind in dem Falle 4 andere SAP-Interns und ich. Am Donnerstagabend sind wir von Brisbane aus mit einem Mietwagen (Toyota Corolla => klein) Richtung Süden aufgebrochen. Es ging ca. 400km über den Pacific Highway nach Coffs Harbour. Abends spät sind wir dort im Backpacker’s angekommen.
Am nächsten Morgen waren wir die ersten am Strand. Die Wellen sind fuer’s Surfen morgens besser und außerdem kann man ja am Strand ausschlafen. Der Tag war eigentlich recht ruhig und das Wetter ganz nett (ca. 26°C aber vereinzelt Wolken). Das Meeresfrüchte-Familien-Menue mit 10%-Feiertagszuschlag am Mittag war auch ganz prima. Zum Sonnenuntergang sind wir dann auf eine (Halb-)Insel gewandert auf der der Wind so stark geweht hat dass man sich problemlos an den Wind “anlehnen” konnte ohne umzufallen.
Noch am Abend sind wir dann ins Landesinnere gefahren. Unser Motel lag in Armidale - einem kleinen verschlafenen Provinz-Nest auf ca. 1000m Höhe in das man besser fährt wenn keine Feiertage und Semesterferien sind.
Unsere Vermieter waren aber super-nett und haben sogar noch das noetige Zubehör zum Winter-Grillen am BBQ-Platz beigesteuert. Von Armidale aus haben wir dann aber Samstag/Sonntag mehrere Touren zu verschiedenen Nationalparks und Wasserfällen unternommen. Dort gab es sehr beeindruckende Lookouts über das stark bewaldete und hügelige Umland und ziemlich tiefe Schluchten. Schaut euch die Bilder unten an - sehr sehenswert! Besucht haben wir:
- Bakers Falls (kaum Wasser)
- Wollomombi Falls (2-in-1 Wasserfall-Lookout, aber auch kaum Wasser, aber toller Ausblick)
- New England National Park (super Panorama)
- Cathedral Rock National Park (viele wilde Känguruhs)
- Apsley Falls (schoen viel Wasser und ebenfalls Känguruhs)
- Oxley Wild Rivers National Park
Am Sonntagabend sind wir dann zur letzten Etappe nach Murwillumbah aufgebrochen. Dort waren wir wieder einmal in einem Hostel. Die letzte Etappe hat uns von dort aus zum Mt. Warning geführt. Es ist der höchste Berg in der Umgebung und ist eigentlich berühmt dafuer, dass es der erste Ort Australiens ist an dem die Sonne aufgeht. Wir haben den Aufstieg allerdings - wie sich herausstellen sollte - vernünftigerweise am Tag und nicht im Dunkeln vorgenommen. Es geht durch den Regenwald einen wirklich extrem matschigen und steinigen Weg zum Gipfel. Wir haben mit flottem Schritt etwa 4,5 Stunden für Hin- und Rückweg benötigt (insgesamt ca. 8 km). Der letzte Teil ist allerdings reine Kletterei an glitschigem Stein gewesen. Der Ausblick war dann leider von einer Wolke versperrt, in der man sich befand. Der Regenwald war aber sehr beeindruckend - trotz des Regens im Wald…
Kleine Notiz zu den Fotos: Wir haben am gesamten Wochenende mit 6 Kameras über 1500 Fotos (6 GB) produziert. Fabian ist dabei bestens mit einer vernünftigen Digital-Spiegelreflex mit Tele ausgestattet. Sind einige richtig schöne Aufnahmen entstanden, die ihr unten findet.
Grundsätzlich hatten wir jetzt auf dem Trip einige YHA Hostels. Das ist ein Verband, der eigentlich in jeder halbwegs sehenswerten Stadt ein Hostel unterstuetzt. Wir haben mit denen bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Von daher ist das durchaus eine Empfehlung, falls man mal in Australien unterwegs ist.
Bis demnächst,
Torben
P.S.: Wir haben gerade Flüge für einen der nächsten Trips zu den Whitsunday Islands gebucht. Das wird super…
Meine Wohnung in Brisbane
Wie versprochen gibt es nun die Bilder meiner Wohnung in Brisbane. Ich wohne zusammen mit Ann und Chris. Die Wohnung selbst ist ziemlich cool. Im Komplex gibt es noch Pool, Sauna und BBQ-Area inklusive. Auf dem Balkon hat man einen Blick über Australiens größten subtropischen Park (Roma St. Parklands) und ich kann zu Fuß in die Stadt (also auch zur Arbeit) laufen. Soweit also perfekt!
Der Jetlag ist überstanden - hoff ich mal…
Hallo zusammen,
sorry dass ich seit Singapur nichts hab von mir hoeren lassen. In jedem Fall ist bis jetzt soweit alles ganz gut verlaufen. Nur ein Zimmer hab ich leider noch nicht gefunden. Ich habe zwar eine in Aussicht, aber es entscheidet sich erst heute abend ob das definitiv klappt. Wenn ja, waere das eine Hammer-Wohnung. Also gilt es fuer nachher: Daumen druecken…
Bis dahin lebe ich erstmal weiter in Buero und Backpacker’s Hostel. Das Hostel ist eigentlich ganz cool. Es gibt sogar einen Pool auf dem Dach, wo man von unten per Glasscheibe ‘reingucken kann! ![]()
Aber das Label “Airconditioned” ist einfach mal eher problematisch als gut. Jedes Zimmer hat eine Klimaanlage - das ist ja eigentlich gut. Problematisch ist allerdings, dass das Ding nachts auf 18°C oder so eingestellt ist und man richtig friert obwohl draussen locker ueber 20°C sind. Aber das ist soweit ok.
Der Jetlag hat mich auch gute 2 Tage verfolgt. Anfangs dachte ich eigentlich es sei garnicht so wild, weil ich ja morgens um 7:00 Uhr gelandet bin und davor auch im Flieger ganz ordentlich geschlafen hatte. Dennoch war ich am Abend so muede dass ich um 20:00 Uhr ins Bett gefallen bin. Konnte dann prompt nur die halbe Nacht schlafen und bin super-frueh wieder aufgestanden. Gestern hab ich dann lieber nachmittags etwas im Park gechilled anstatt wieder so frueh schlafen zu gehen. Die Taktik ist wohl aufgegangen. Hatte ca. 11 Stunden Schlaf in der Nacht und jetzt hab ich den neuen Rhytmus glaube ich drin.
Morgen geht dann mein erster offizieller Arbeitstag im Buero los. Ich bin zwar schon die ganzen letzten Tage und auch heute im Buero gewesen. Allerdings habe ich hier eher meine Wohnungssuche koordiniert als grossartig zu arbeiten. Hatte aber die Gelegenheit schon mit meinem Supervisor Alistair ein paar Worte zur Thematik meiner Arbeit zu wechseln. Wir setzen uns morgen noch einmal zusammen und konkretisieren ein paar Punkte fuer die ersten Wochen.
Weiterhin ist Freitag und Montag in Australien Feiertag. Daher planen wir zu fuenft (auch mit Alex) eine laengere Tour in den Sueden Richtung New England National Park und Coffs Harbour. Wird garantiert lustig. Bilder folgen…
Update: Ich habe die Wohnung! ![]()
Aber Bilder koennen wegen des angekuendigten Trips erst nach Ostern folgen…
Grüße aus Singapur…
Hallo zusammen,
bei drei Stunden Aufenthalt in Singapur reicht die Zeit ja leider nicht für eine Stadtrundfahrt. Aber dafür habe ich mal schnell ein paar Flugbilder hochgeladen. Hier in der nexus Lounge im Flughafen gibt es Internet schön umsonst…
Die beiden ersten Flüge waren super und die 24kg Gepäck waren auch kein Problem. Von Tegel aus nach Heathrow war in einer kleineren British Airways-Maschine. Dann hatte ich dort ca. eine Stunde bis zum Anschlussflug nach Singapur. Zum Glück konnte ich schon in Berlin für alle drei Flüge einchecken und habe überall Fensterplätze bekommen… ![]()
Ab London ging es dann in 13 Stunden im Jumbo von Qantas (Boeing 747-400) nach Singapur. Service war super, das Essen ganz gut eigentlich und im On-Demand-Entertainment-System gab es super-aktuelle Filme wie “Rocky Balboa”, “Deja Vu” oder “The Queen”. Hab mir aber nur die letzten beiden angesehen und den Rest der Zeit gegessen und geschlafen! ![]()
Nachher geht’s dann noachmal 7,5 Stunden nach Brisbane. Glaube gesehen zu haben, dass es auch wieder BA ist.
Was bei den Bildern bemerkenswert ist, ist das Meer direkt vor Singapur. Da müssen hunderte Frachtschiffe liegen/fahren. Jetzt sollte es keinen mehr wundern, wie unsere ganzen hübschen Produkte aus Fernost zu uns kommen und vor allem in welchen Massen…
Jetzt noch etwas Duty-Free einkaufen und was essen, dann geht’s weiter. Hab übrigens ganz viele (andere) Businesskasper mit Businesskasper-Blackberries gesehen…
Ach ja, Glückwunsch an den Henry. Hab’s ja leider verpasst… ![]()
F1-Auftakt in Australien: Timing wäre alles gewesen…
Schön wäre es ja schon gewesen. Aber leider passt mein diesjähriger Terminkalender nicht optimal zum Formel 1-Rennkalender. Da fährt man schon für ein halbes Jahr nach Australien - aber zwei Wochen zu spät für das Auftaktrennen der diesjährigen Formel 1-Saison in Melbourne. Ärgerlich aber leider nicht zu ändern…
Dennoch habe ich eine coole Sammlung aller Rennstrecken mit passenden Google Maps-Pins ausfindig gemacht. Wirklich sehenswert:
Formel 1-Kalender 2007 mit Satellitenfotos aller Strecken
Um euch aber auch richtig auf den Auftakt in Melbourne einzustimmen, habe ich einen schönen Clip auf Youtube über das Rennen dort im letzten Jahr gefunden. Viel Spaß damit und einen herzlichen Gruß an alle, die auch (vielleicht ;)) am Sonntag um 4:00 Uhr CET aufstehen…
Torben’s World Tour ‘07
Dieses Jahr wird viel passieren! Mit dem Bachelorprojekt wird in diesem Monat auch mein Bachelorstudium beendet sein. Den Masterstudienplatz am HPI (Hasso-Plattner-Institut Potsdam) habe ich bereits angenommen. Da meine MA-Kurse aber mit diesem Semester auch bereits alle abgeschlossen sein werden, bleibt nur noch die letzte große Herausforderung meines Studienlebens offen: die Master’s Thesis.
Aus diesem Grund geht es am 31. März 2007 auf die andere Seite unserer Erdkugel. Ich werde für 6 Monate im SAP Research CEC in Brisbane, Australien im Gebiet Business Process Technology/Next Generation BPM forschen und dabei meine Masterarbeit schreiben.
Weil soviel (Studenten-)Zeit vermutlich niemals wiederkommen wird, plane ich mit Alex & Uwe - die am selben Ort ihre Thesis schreiben - viel herumzureisen. Sowohl in Australien und seinen Anrainern, als auch auf dem Rückweg nach Deutschland im Herbst (der nördlichen Hemisphäre). Wir haben deshalb ein Round-the-World-Ticket gebucht und legen die folgenden Stopps ein:
- 31.03.2007 - Abflug Berlin (TXL)
- 01.04.2007 - Ankunft in Singapur (über London)
- 02.04.2007 - Ankunft in Brisbane
- 05.04.2007 - erster Arbeitstag in Brisbane
- 09./10.6.2007 - Kurztrip zum Ayers Rock/Uluru (über Sydney)
- 05.10.2007 - letzter Arbeitstag in Brisbane
- 07.10.2007 - Ausreise aus Australien mit 2 Kommilitonen (Alex & Uwe)
- 07.10.2007 - Ankunft in Honolulu (Hawaii) mit 10 Tagen Aufenthalt (über Sydney)
- 17.10.2007 - Ankunft in Los Angeles mit 14 Tagen Aufenthalt und Ausflügen nach San Francisco, Las Vegas und Palo Alto
- 30.10.2007 - Ankunft in New York mit 6 Tagen Aufenthalt
- 05.11.2007 - Ankunft in Düsseldorf (über London) und Ende unserer kleinen Weltreise
Und damit das Ganze etwas anschaulicher ist, habe ich eine Platial-Map angelegt, auf der zunächst einmal nur die Stopps nach Brisbane eingezeichnet sind. Nach und nach werde ich aber alle wichtigen Orte der World Tour ‘07 dort unterbringen. Ich freue mich schon wie ein Schneekönig…
Ab sofort findet ihr auch in der Sidebar (rechts) ein kleines Widget mit genau dieser Karte. Wenn ihr dort auf “See Big Map” klickt, bekommt eine bessere Übersicht und könnt sogar Kommentare abgeben.
Das HPI Blogportal geht live…
Der HPI Auslandseinsatz (ehemals http://myhpi.de/auslandseinsatz) hat mehr als 2 Jahre lang HPI-Studenten begleitet, die einige Zeit im Ausland verbracht haben. Ein zentrales Depot für Tagebücher, Fotos und einiges mehr sollte anderen Fortgegangenen als auch den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck von der Welt vermitteln, die weit draußen vor uns liegt.Seit den ersten Tagen des Auslandseinsatzes hat sich einiges getan. Begriffe wie “Web 2.0″ und “social software” sind zu Tage gekommen. Die weltweite Blogosphäre hat ungeahnte Dimensionen angenommen und Wikis haben das Netz erobert.
Gemeinsam mit Silvan habe ich eine neue Form für die Idee des Auslandseinsatzes realisiert: das HPI Blogportal. Ziel der Operation war die ansehnliche Zusammenführung einer Vielzahl von bloggenden HPI-Studis unter einem gemeinsamen Dach. Zum Start sind 6 Blogs vertreten. Wir hoffen natürlich, dass sich noch weitere Blogs finden.
Technisch basiert das Portal auf Wordpress und einem RSS-Aggregator als Plugin, der verschiedene Feeds zusammenführt und cached. Zusätzlich wird das Feedburner-Plugin verwendet um die original-Feeds von Wordpress durch den neuen aggregierten zu ersetzen. Sofern ihr auf eurem Blog die Lightbox verwendet, funktioniert die Anzeige auch bei uns. Zwei selbst geschriebene Widgets zeigen die aggregierten Blogs und das Archiv an.
Also schaut vorbei in der HPI Blogosphäre…
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