Dez 28 2009

N24 Stick vs. Pro7 Stick (Prepaid UMTS Surfsticks)

Seit einiger Zeit nutzen wir bei Signavio neben einem T-Mobile UMTS-Tarif auch einen N24-Stick (von Vodafone) zu recht fairen Prepaid-Konditionen. Nämlich genau dann, wenn das T-Mobile-Netz irgendwo schlecht verfügbar ist, oder wenn wir mit 2 PCs auf einer Messe o.ä. gleichzeitig online gehen müssen.

Nun gibt es seit kurzem auch einen Prepaid-Stick von ProSieben. Dieser bietet genau dasselbe, allerdings zu günstigeren Konditionen (1 Tag für EUR 1,99 statt EUR 2,99 beim N24-Stick). Die Stunden-Tarife sind für uns ohnehin nicht so wichtig. Wenn dann brauchen wir den Stick länger als nur eine Stunde.

Was ich besonders eigenartig finde, ist das N24 ja auch aus der ProSieben-Gruppe kommt. Wieso die zwei Produkte mit so unterschiedlichen Konditionen anbieten erschließt sich mir nicht so richtig…


Sep 13 2009

Wir wollen nur Fußball! Aktion gegen überteuerte Tarife von Sky

Pay-TV hat seinen festen Platz unter den Fußball-Fans in Deutschland. Wenn dann jedoch die Pay-TV Betreiber anfangen, das reine Fußball-Interesse auszunutzen um dem Kunden überteure Bundles mit dem Heimatkanal aufzuzwingen, kann einem Fußball-Fan schnell der Spaß vergehen…

Die Aktion “Wir wollen nur Fußball”, ins Leben gerufen von den Machern der Sandkastenliga, versucht genau dagegen etwas zu tun. Für die Petition gegen den Fernsehsender Sky benötigt er auch eure Stimme. Also bitte schaut dort vorbei…


Jul 11 2009

EXIST Gründerstipendium: Sachmittel KPIs

Wie lange dauert eine Sachmittelbestellung über das EXIST-Programm eigentlich bis zum Erhalt der Ware?

Da eine solche Bestellung immer über die abwickelnde Universität läuft (bei uns die Universität Potsdam), treffe ich hier natürlich keine allgemeingültige Aussage. Für jemanden, der sonst vollkommen außerhalb von Beschaffungs-Dezernaten lebt (wie mich) findet sich in den angegebenen Zeiten dennoch ein sinnvoller Anhaltspunkt.

Die folgenden Zeiträume erstrecken sich jeweils von Einreichung der drei vergleichenden Angebote bei der Uni (bzw. der EXIST-koordinierenden Stelle) bis zum Erhalt der Lieferung der Ware vom Paketdienst (in Kalendertagen):

  • Beamer: 21 Tage
  • Drucker: 24 Tage
  • Displays: 23 Tage
  • Solid State Disks: 30 Tage

Sehr interessant ist auch die Erstattung von Reisekosten durch das Sachmittelbudget. Hier muss der Standard-Reisekostenantrag der Uni ausgefüllt werden (inkl. Begründung, wieso man z.B. Fliegen musste und nicht Bahn fahren konnte). Die Bearbeitung dauert jedoch leider ewig (deutlich länger als ein Kreditkartenzyklus).

  • Erstattung Reisekosten: bislang länger als 40 Tage (warte immernoch) 44 Tage

Wenn es vergleichende Zeiten von anderen Unis gibt, wäre ich sehr an einem kurzen Kommentar interessiert… ;)


Jun 3 2009

EXIST Gründerstipendium und die liebe gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Mit Gründung der Signavio GmbH beziehe ich ebenfalls das Gründerstipendium von EXIST. Ich beziehe es zwar erst seit einem Monat und bin dafür grundsätzlich auch sehr dankbar. Jedoch kann man jetzt schon sagen, dass es sich um eine bürokratische Katastrophe handelt.

Ein Beispiel möchte ich hier aufführen. Die Informationslage bzgl. der Abgaben für das Stipendium war im Vorhinein (während der Bewerbungsphase) mehr als unklar. Dies möchte ich hier kurz und knackig aufklären, damit sich niemand falsche Hoffnungen macht:
Man bekommt einen Brutto-Betrag ausgezahlt. Von dem muss man sich eigenverantwortlich(!) um alle notwendigen Abgaben kümmern. Das wären:

  • Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer (völlig unklar ob dies anfällt oder nicht; höchstwahrscheinlich Pflicht; muss rückwirkend über die Steuererklärung abgeführt werden; weitere Details reiche ich in einem Jahr gerne nach)
  • Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung (noch zu klären, ob abzuführen oder nicht)
  • Pflegeversicherung (derzeit 2,2%; wird über die GKV abgeführt)
  • Krankenversicherung (derzeit 14,9%; weitere Details siehe unten)

Hier möchte ich kurz unsere Erfahrungen zum Abschluss einer GKV für ein EXIST-Stipendium anreißen. Das Kernproblem ist, dass die Versicherung einem die vollen 14,9%+2,2% abknöpfen möchte (also auch den vollen Arbeitgeberanteil, den man normalerweise “genießt”). Es gibt aber eine pfiffige Möglichkeit, dies zu umgehen…

Grundvoraussetzung: Man selbst darf nicht(!) als “Selbständig” gelten (siehe Wikipedia).

Ist diese Voraussetzung erfüllt (i.d.R. durch Anteilsverteilung der Gesellschafteranteile), dann kann man folgende Regelung nutzen. Für die GKV gilt man als EXIST-Stipendiat, der kein weiteres Einkommen bezieht (also 0 EUR aus etwaigen Anstellungsverhältnissen), als “Sonstiger Stellenloser” und müsste die vollen 14,9% zahlen.

Aber: Die Lage sieht anders aus, wenn man neben dem Stipendium eine Anstellung hat die krankenversicherungspflichtig ist (entweder Nebenbeschäftigung mit weniger als 5 Stunden/Woche oder einfach ein Gehalt in der eigenen Firma). Das Gehalt muss dementsprechend höher als 410 EUR mtl. liegen. Dann wird nämlich die Krankenversicherung für dieses Gehalt und nicht für das Stipendium fällig.
Das ist daraus begründet, dass man dann nicht mehr als “Sonstiger Stellenloser” gilt, weil man ja eine Anstellung hat. Das Stipendium ist keine Lohneinkunft. Sobald man also die Krankenversicherung über das Mini-Gehalt bestreitet, fällt keine Krankenversicherung auf das Stipendium ab.

Diese Lösung hat uns etwa anderthalb Stunden hartnäckig sein in der TK-Geschäftsstelle unserer Wahl gekostet. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an den verständnisvollen Sachbearbeiter.

In jedem Fall ist dies das Optimum, was man erreichen kann. Man muss sich das Gehalt ja noch nicht einmal komplett auszahlen. Es reicht vollkommen, die Abgaben davon zu leisten. Und diese liegen ein Vielfaches unter dem vollen Krankenversicherungssatz für das Stipendium…


Nov 22 2008

Sieg über Kabel Deutschland!

Die Geschäftsleitung hat Intelligenz bewiesen und es damit geschafft, einen Rechtsstreit zu verhindern. Mein letzter Eskalationsweg (direkte Adressierung der Geschäftsleitung im Briefkopf und Verlangen der Vorlage des kompletten bisherigen Schriftwechsels) hat damit endlich Früchte getragen. Es kommt einem tatsächlich so vor, als hätte erstmals jemand tatsächlich überprüft(!), was ich seit etwa 9 Monaten behaupte (nie eine Auftragsbestätigung bekommen zu haben).

Folgendes schreibt Herr Marko G., seines Zeichens Leiter des Kundenservice am 15. Oktober 2008:

Da unsere Überprüfung ergeben hat, dass Sie für den Vertrag aufgrund eines Schnittstellenfehlers keine Auftragsbestätigung erhalten haben, in der Sie auf alle Vertragsrelevanten Inhalte hingewiesen wurden, haben wir uns für folgende Vorgehensweise entschieden. …

Was folgt ist eine Aufstellung der zuvor eingeforderten Rechnungspositionen, gegen die ich jeweils schriftlich Einspruch gelegt hatte (insgesamt mehr als 230 EUR). Somit ist die Sache also erledigt und meine Kundenhistorie bei KD hat Ihr Ende für alle Zeiten…

Endlich.


Nov 1 2008

Danke für Alles!

Flo


Sep 20 2008

Als Inkasso-Kunde bei Kabel Deutschland – Ein Leben am Abgrund? Wohl eher nicht… [Update]

Kabel Deutschland hat die Schlammschlacht eröffnet! Ab jetzt (Schreiben vom 16.09.2008) bin ich offiziell vogelfrei… ;)

Meine bisherige Geschichte über die miesest mögliche Service-Qualität und Behandlung von Kunden in hiesigen Landen ist ja bereits entsprechend dokumentiert. Jetzt geht es in die nächste Runde. Ich würde mich üblicherweise als einen der Vernunft geschuldeten Menschen bezeichnen und sehe durchaus meine eigenen Fehler ein, für die ich auch (finanziell) einstehe. Den einzigen Fehler den ich in Bezug auf Kabel Deutschland jedoch begangen habe, ist nicht schon bei den ersten Anzeichen einen anderen Anbieter zu wählen!

Zurück zur Sache. Hier die Fakten über mein Vertragsverhältnis mit KD seit Vertragsbeginn (Ende Februar 2008):

  • 18. Januar 2008: Schriftlicher Auftrag per Email an den externen Vertriebsmitarbeiter Herrn Rieger für analoges Fernsehen (Komfortanschluss) und Internet (Deluxe Flat)
  • 15. Februar 2008: Unnötiger Technikerbesuch
  • 16. Februar 2008: Kündigung aller meiner Verträge mit KD durch mich
  • 26. Februar 2008: Schriftlicher Widerspruch wg. erfundener 50,- EUR Anschlussgebühr für “Komfortanschluss” (Einschreiben mit Rückschein: 29. Februar 2008)
  • 3. März 2008: Nichtssagender Versuch einer Rechtfertigung der Anschlussgebühr, auf die nie hingewiesen wurde durch KD
  • 5. März 2008: Erneuter Widerspruch meinerseits (schriftlich)
  • 11. März 2008: Antwortschreiben durch KD (insgesamt nur eine Zeile Text, die auch noch voller Rechtschreibfehler ist).
  • 13. März 2008: Gutschrift auf Kundenkonto i.H. des Phantasiebetrags von 25,90 EUR
  • 19. März 2008: 1. Zahlungserinnerung durch KD über den Betrag von 57,20 EUR
  • 27. März 2008: 3. Widerspruch meinerseits (schriftlich)
  • 9. April 2008: Erneuter Versuch einer Rechtfertigung der erfundenen Bereitstellungsgebühr durch KD
  • 16. April 2008: Schriftliche Rückfrage nach der Kündigungsbestätigung (durch mich)
  • 16. April 2008: 4. Widerspruch meinerseits (schriftlich)
  • 13. Mai 2008: Kündigungsbestätigung (nur für Internet, nicht für den Kabelanschluss obwohl ebenfalls gekündigt)
  • 3. Juni 2008: 1. Mahnung und Androhung der Anschlusssperrung (Höhe: 73,60 EUR)
  • 5. Juni 2008: Obwohl KD auch meiner 4. Aufforderung nach korrekter Rechnungslegung nicht nachgekommen ist, habe ich selbst den Taschenrechner gezückt und die normale mtl. Gebühr i.H.v. 10,63 EUR rückwirkend für den gesamten Vertragszeitraum überwiesen; ab hier zahle ich auch mtl. exakt 10,63 EUR per Überweisung
  • 7. Juni 2008: Aufforderung zur Beantwortung des Schreibens vom 16.4. sowie 5. Widerspruch (durch mich)
  • 16. September 2008: Mitteilung der Übergabe an ein Inkassobüro durch KD

Jetzt warte ich erstmal bis sich das Inkassobüro bei mir meldet. Denen erkläre ich dann gerne noch einmal die Geschichte von vorne bis hinten. Ich befürchte allerdings, dass mir nichts anderes bleibt als zum ersten Mal in meinem Leben zum Anwalt zu gehen. Nennt mich stur, aber wer als Unternehmen versucht, mich seit der ersten Minute so hinters Licht zu führen (und das ist bewusst freundlich formuliert!) bekommt wahrhaftig kein Verständnis von mir entgegengebracht.

Um die 50 Euro geht es mir schon lange nicht mehr, denn das was jetzt kommt ist mit Sicherheit deutlich kostenintensiver…

[Update] Der Fall ist endlich geklärt.


Aug 20 2008

Benzinverbrauch auf der Langstrecke – Verbrauch bei 150, 170 und 200 km/h?

Schon seit einigen Jahren kommt es durchaus öfter vor, dass ich die 500 km zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet per Auto fahre. Zunehmends passiert das in letzter Zeit auch in Mietwagen. Kürzlich war die Freude recht groß, als ich für meine Fahrt ein wirklich nettes BMW 1er Cabrio zugewiesen bekam. Die Freude war aber schnell vorbei als das Dach zu war und die A2 kam: Der Spritverbrauch des 120i war eine absolute Katastrophe!

Ich habe wie gesagt die Vergleichsmöglichkeit. Und einen solchen Durst hätte ich bei einem brandneuen Triebwerk mit “nur” 170 PS nicht erwartet. Insgesamt habe ich für Hin- und Rückfahrt (1046 km) im Durchschnitt fast 13 l pro 100km verfahren. Und das auch nur weil ich die Fahrt mittels Tempomat auf 180 km/h eingebremst habe.

Letzten Endes ist mir dann folgender sehenswerter Ausschnitt aus Top Gear wieder eingefallen:

Auch wenn die Kommentare von Jeremy Clarkson normalerweise nicht allzu ernst zu nehmen sind. Hier trifft er den Nagel auf den Kopf:

It isn’t what you drive that matters. It’s how you drive it! That is everything…

Aber heißt das nun, dass man einfach langsamer durch die Gegend zuckeln soll? Nicht zwangsläufig: es heißt vielmehr, dass ein Auto nicht “viel” oder “wenig” verbraucht. Ein Auto verbraucht “viel” oder “wenig” abhängig vom Fahrstil. Natürlich braucht man mehr Sprit, wenn man zügiger fährt. Aber es gibt Autos, die unangemessen viel bei hohen Geschwindigkeiten verbrauchen verglichen zu anderen. Das hat der 120i eindrucksvoll demonstriert.

Das Erschreckende an dieser Erkenntnis ist, dass man nicht einfach das Auto einer Leistungsklasse (150 PS, 200 PS, 250 PS, …) kaufen kann, das den niedrigsten Verbrauch auf dem Papier hat. Was es also grundsätzlich bräuchte ist ein Vergleich wie diesen hier (leider aus dem Jahr 2006 und nur wenige Fahrzeuge abdeckend).

Was also tun wenn man auf der Suche nach einem vernünftig motorisierten Untersatz mit akzeptablen Verbrauch ist? Wirklich Rat weiß ich nicht… :|

(Zumal zwischen Benziner und Diesel bei hohen Geschwindigkeiten auch wieder Welten beim Verbrauch liegen…)