Sep 20 2008

Als Inkasso-Kunde bei Kabel Deutschland – Ein Leben am Abgrund? Wohl eher nicht… [Update]

Kabel Deutschland hat die Schlammschlacht eröffnet! Ab jetzt (Schreiben vom 16.09.2008) bin ich offiziell vogelfrei… ;)

Meine bisherige Geschichte über die miesest mögliche Service-Qualität und Behandlung von Kunden in hiesigen Landen ist ja bereits entsprechend dokumentiert. Jetzt geht es in die nächste Runde. Ich würde mich üblicherweise als einen der Vernunft geschuldeten Menschen bezeichnen und sehe durchaus meine eigenen Fehler ein, für die ich auch (finanziell) einstehe. Den einzigen Fehler den ich in Bezug auf Kabel Deutschland jedoch begangen habe, ist nicht schon bei den ersten Anzeichen einen anderen Anbieter zu wählen!

Zurück zur Sache. Hier die Fakten über mein Vertragsverhältnis mit KD seit Vertragsbeginn (Ende Februar 2008):

  • 18. Januar 2008: Schriftlicher Auftrag per Email an den externen Vertriebsmitarbeiter Herrn Rieger für analoges Fernsehen (Komfortanschluss) und Internet (Deluxe Flat)
  • 15. Februar 2008: Unnötiger Technikerbesuch
  • 16. Februar 2008: Kündigung aller meiner Verträge mit KD durch mich
  • 26. Februar 2008: Schriftlicher Widerspruch wg. erfundener 50,- EUR Anschlussgebühr für “Komfortanschluss” (Einschreiben mit Rückschein: 29. Februar 2008)
  • 3. März 2008: Nichtssagender Versuch einer Rechtfertigung der Anschlussgebühr, auf die nie hingewiesen wurde durch KD
  • 5. März 2008: Erneuter Widerspruch meinerseits (schriftlich)
  • 11. März 2008: Antwortschreiben durch KD (insgesamt nur eine Zeile Text, die auch noch voller Rechtschreibfehler ist).
  • 13. März 2008: Gutschrift auf Kundenkonto i.H. des Phantasiebetrags von 25,90 EUR
  • 19. März 2008: 1. Zahlungserinnerung durch KD über den Betrag von 57,20 EUR
  • 27. März 2008: 3. Widerspruch meinerseits (schriftlich)
  • 9. April 2008: Erneuter Versuch einer Rechtfertigung der erfundenen Bereitstellungsgebühr durch KD
  • 16. April 2008: Schriftliche Rückfrage nach der Kündigungsbestätigung (durch mich)
  • 16. April 2008: 4. Widerspruch meinerseits (schriftlich)
  • 13. Mai 2008: Kündigungsbestätigung (nur für Internet, nicht für den Kabelanschluss obwohl ebenfalls gekündigt)
  • 3. Juni 2008: 1. Mahnung und Androhung der Anschlusssperrung (Höhe: 73,60 EUR)
  • 5. Juni 2008: Obwohl KD auch meiner 4. Aufforderung nach korrekter Rechnungslegung nicht nachgekommen ist, habe ich selbst den Taschenrechner gezückt und die normale mtl. Gebühr i.H.v. 10,63 EUR rückwirkend für den gesamten Vertragszeitraum überwiesen; ab hier zahle ich auch mtl. exakt 10,63 EUR per Überweisung
  • 7. Juni 2008: Aufforderung zur Beantwortung des Schreibens vom 16.4. sowie 5. Widerspruch (durch mich)
  • 16. September 2008: Mitteilung der Übergabe an ein Inkassobüro durch KD

Jetzt warte ich erstmal bis sich das Inkassobüro bei mir meldet. Denen erkläre ich dann gerne noch einmal die Geschichte von vorne bis hinten. Ich befürchte allerdings, dass mir nichts anderes bleibt als zum ersten Mal in meinem Leben zum Anwalt zu gehen. Nennt mich stur, aber wer als Unternehmen versucht, mich seit der ersten Minute so hinters Licht zu führen (und das ist bewusst freundlich formuliert!) bekommt wahrhaftig kein Verständnis von mir entgegengebracht.

Um die 50 Euro geht es mir schon lange nicht mehr, denn das was jetzt kommt ist mit Sicherheit deutlich kostenintensiver…

[Update] Der Fall ist endlich geklärt.


Aug 20 2008

Benzinverbrauch auf der Langstrecke – Verbrauch bei 150, 170 und 200 km/h?

Schon seit einigen Jahren kommt es durchaus öfter vor, dass ich die 500 km zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet per Auto fahre. Zunehmends passiert das in letzter Zeit auch in Mietwagen. Kürzlich war die Freude recht groß, als ich für meine Fahrt ein wirklich nettes BMW 1er Cabrio zugewiesen bekam. Die Freude war aber schnell vorbei als das Dach zu war und die A2 kam: Der Spritverbrauch des 120i war eine absolute Katastrophe!

Ich habe wie gesagt die Vergleichsmöglichkeit. Und einen solchen Durst hätte ich bei einem brandneuen Triebwerk mit “nur” 170 PS nicht erwartet. Insgesamt habe ich für Hin- und Rückfahrt (1046 km) im Durchschnitt fast 13 l pro 100km verfahren. Und das auch nur weil ich die Fahrt mittels Tempomat auf 180 km/h eingebremst habe.

Letzten Endes ist mir dann folgender sehenswerter Ausschnitt aus Top Gear wieder eingefallen:

Auch wenn die Kommentare von Jeremy Clarkson normalerweise nicht allzu ernst zu nehmen sind. Hier trifft er den Nagel auf den Kopf:

It isn’t what you drive that matters. It’s how you drive it! That is everything…

Aber heißt das nun, dass man einfach langsamer durch die Gegend zuckeln soll? Nicht zwangsläufig: es heißt vielmehr, dass ein Auto nicht “viel” oder “wenig” verbraucht. Ein Auto verbraucht “viel” oder “wenig” abhängig vom Fahrstil. Natürlich braucht man mehr Sprit, wenn man zügiger fährt. Aber es gibt Autos, die unangemessen viel bei hohen Geschwindigkeiten verbrauchen verglichen zu anderen. Das hat der 120i eindrucksvoll demonstriert.

Das Erschreckende an dieser Erkenntnis ist, dass man nicht einfach das Auto einer Leistungsklasse (150 PS, 200 PS, 250 PS, …) kaufen kann, das den niedrigsten Verbrauch auf dem Papier hat. Was es also grundsätzlich bräuchte ist ein Vergleich wie diesen hier (leider aus dem Jahr 2006 und nur wenige Fahrzeuge abdeckend).

Was also tun wenn man auf der Suche nach einem vernünftig motorisierten Untersatz mit akzeptablen Verbrauch ist? Wirklich Rat weiß ich nicht… :|

(Zumal zwischen Benziner und Diesel bei hohen Geschwindigkeiten auch wieder Welten beim Verbrauch liegen…)


Feb 16 2008

Kabel Deutschland: Kündigung eines Vertrags noch vor Anschlusslegung – das geht! [Update 4]

Es folgt eine allgemeingültige Anleitung an Internetdienstleister, wie man in nur 20 Schritten innerhalb von 7 Tagen nach Ausgang der Auftragsbestätigung und noch vor Anschlusslegung eine Kündigung für den Vertrag erhält.

Sehr geehrter Internet-Dienstleister,

bitte befolgen Sie die folgenden 20 Schritte in möglichst dieser Reihenfolge um Ihre Neukunden zielsicher zur Kündigung zu bewegen:

  1. Wenn jemand ihre (kostenpflichtige!) Bestellhotline von außerhalb des Versorgungsgebiet anruft, um einen Anschluss bestellen zu wollen, machen Sie das Folgende: Lassen Sie eine automatische Ansage laufen, dass Sie für das Anrufergebiet nicht zuständig seien und kappen Sie Ihrerseits sofort und automatisch die Verbindung!
    Ignorieren Sie etwaige zukünftige Kunden, die vielleicht in kurzer Zeit in Ihr Versorgungsgebiet zuziehen…
  2. Lassen Sie den zukünftigen Kunden lieber über sein Handy den Internetwunsch teuer bezahlen.
  3. Lassen Sie Ihre Vertriebler damit prahlen, dass ja 2 Wochen von Bestellung bis Bereitstellung im Zielgebiet konkurrenzlos schnell seien (dazu später mehr).
  4. Ignorieren Sie jegliche schriftliche Bestellung per Email direkt an einen Ihrer Vertriebler.
  5. Schulen Sie Ihre Vertriebler auf Nachfrage, wieso keine Auftragsbestätigung gekommen ist, zu antworten, dass der Techniker der die Installation vornimmt, auch die Auftragsbestätigung mitbringt.
  6. Verschlampen Sie den Auftrag.
  7. Schulen Sie Ihre Vertriebler, dem Kunden auf explizite telefonische Nachfrage (3 Wochen nach Auftragserteilung), zu erzählen, dass Sie sich darum kümmern würden, wieso sich noch kein Techniker zur Terminabsprache gemeldet hat. Versprechen Sie einen Rückruf noch am selben Tag.
  8. Schulen Sie Ihre Vertriebler, auf erneut vom Kunden initiierte Rückfrage zu antworten, dass leider erst vor zwei Tagen ein Auftrag im System für Ihn eingestellt wurde. Auf unerklärliche, aber höchst bedauerliche Weise seien nämlich aufgrund des hohen Auftragsvolumens einige Aufträge verloren gegangen. Es sei Zufall, dass auch der Auftrag des Kunden dazugehöre. Jetzt sei der Auftrag aber mit Eilvermerk eingestellt.
  9. Nun die hohe Schule: geben Sie dem Kunden vorübergehend neues Vertrauen! (Das kann nicht jeder!)
    Lassen Sie tatsächlich einen Techniker anrufen um einen Termin zur Installation auszumachen. Dieser Termin liegt zur chronologischen Einordnung zwar 4 Wochen nach Bestellzeitpunkt, aber der Kunde ist ja inzwischen nur noch glücklich, wenn es möglichst schnell geht.
  10. Lassen Sie den Kunden nun den schlimmst möglichen Fehler machen (darauf haben Sie nur gewartet): Lassen Sie den Kunden den Termin über die (kostenpflichtige) Hotline absagen, weil ihm etwas Dringendes dazwischen kommt.
  11. Bestätigen Sie dem Kunden auf nochmalige Nachfrage die Absage. Lassen Sie ihre Kundenservice-Mitarbeiter an der Hotline hinzufügen, dass Sie zwar keine Telefonnummer des Subunternehmers hätten, der die Installation durchführen soll, aber er dennoch informiert wird.
  12. Schicken Sie natürlich trotzdem einen Techniker zum ursprünglich ausgemachten Termin.
  13. Lassen Sie den Techniker einen “Technikerbericht” in den Briefkasten werfen, in dem Sie ihn eine Servicepauschale wegen “nicht-Erreichbarkeit zum Termin” i.H.v. EUR 30,50 erheben lassen.
  14. Fügen Sie dem Bericht hinzu, dass der Kunde auch nicht per Handy erreichbar sei, obwohl das Telefon bei ihm definitiv auf Empfang war.
  15. Lassen Sie den Kunden etwa 20 Minuten bei insgesamt 3 verschiedenen Sachbearbeitern in der (kostenpflichtigen) Hotline hängen.
  16. Schulen Sie ihre Callcenter-Mitarbeiter, erst auf mehrfache Beteuerung des Kunden, er habe den Termin abgesagt, richtig in die Details des Auftrags zu schauen. Erst nach Minuten lassen Sie den Mitarbeiter eine angehängte Notiz finden, in der erwähnt ist, dass der Subunternehmer nicht telefonisch erreicht werden konnte (mangels hinterlegter Rufnummer). Stattdessen wurde eine Email an den Subunternehmer gesendet und der Termin abgesagt.
  17. Verbinden Sie den Kunden weiter.
  18. Lassen Sie Ihre Kundenservice-Mitarbeiter dem Kunden die Situation jeweils dadurch erklären, dass die Rufnummer nicht im System hinterlegt ist, obwohl er das schon weiß.
  19. Auf Wunsch des Kunden, einen neuen Installationstermin zu bekommen, verbinden Sie weiter.
  20. Erhalten Sie die schriftliche Kündigung des Kunden per Einschreiben noch vor Anschlusslegung und innerhalb 7 Tagen nach Auftragsbestätigung.

Mit freundlichem Gruß
Ihr vergraulter Kunde

Diese Anleitung wurde im Frühjahr 2008 in Perfektion vom Kabel-Internet Provider Kabel Deutschland in Berlin abgearbeitet. Für den Sarkasmus möchte ich mich entschuldigen. Wäre der ganze Vorgang nicht extrem nervig, könnte man fast über so viel Inkompetenz an nur einer Stelle lachen.

Dass ich nicht alleine bin, ist mir klar. Insbesondere die Kommentare auf den verlinkten Beitrag sind auch bemerkenswert. Auch Alex hat ähnliche Probleme bei der Anschlussbereitstellung wie ich.
Schauen wir mal, ob die Kündigung an sich ähnlich “reibungslos” vonstatten geht, wie bei Hisky.

[Update] Mittlerweile liegt mein Internetanschluss nachdem der Servicetechniker eine dreiviertel Stunde früher als angekündigt zum Installationstermin erschienen ist. Blinder Aktionismus oder mieses Zeitmanagement? Das kann jeder für sich beantworten…

Von der Kündigung, die laut Rückschein am 20. Februar 2008 bei KD eingegangen ist, habe ich noch nichts weiter gehört. Stattdessen hat sich anscheinend KD-intern noch nicht herumgesprochen, dass ich überaus allergisch auf unaufgeforderte Rechnungsstellung für nicht abgesprochene Positionen reagiere. Für meinen ebenfalls bestellten analogen Kabelanschluss (Fernsehen & Radio) habe ich kürzlich eine Rechnung für die Anschlusslegung i.H.v. 50 EUR erhalten…

Der Punkt ist aber, dass sich der Vertriebler, bei dem ich den Anschluss bestellt habe, über diese Anschlussgebühr komplett ausgeschwiegen hat. Auch die Komplett-Preisliste von Kabel Deutschland (von Juni 2007) beinhaltet nur Anschlussgebühren für digitale Anschlüsse – nicht aber für analoge Anschlüsse. Daher hat KD mal wieder ein Einschreiben mit Rückschein von mir bekommen. Drin ist der Widerspruch für diese erfundene Anschlussgebühr…

An Unverschämtheit ist dieser Laden wirklich selten übertroffen.

[Update 2] Mittlerweile ist die Kündigung seit annähernd 6 Wochen bei KD eingegangen. Von einer Bestätigung fehlt weiterhin jede Spur. Aber dafür hat sich KD dazu hinreißen lassen, mir eine Gutschrift in Höhe von unglaublichen EUR 25,90 zukommen zu lassen. Wie dieser Betrag zustande kommt bleibt jedoch deren Geheimnis. Rechnet man die EUR 25,90 gegen die entstandenen Telefonkosten bleibt die Bilanz dennoch negativ.

Die 50 EUR für die erfundene Anschlussgebühr fordert KD weiterhin. Ich habe jedenfalls die Abbuchung zurückbuchen lassen und eine neue Rechnung gefordert. Mal weiter abwarten…

[Update 3] Die Kündigungsbestätigung ist nun (12 Wochen nach dem Kündigungsschreiben und 2 schriftliche Erinnerungen später) bei mir angekommen. Das ist wahre Service-Qualität, die mein erklärter Lieblingskabelnetzprovider seinen Kunden entgegen bringt…

Die erfundene Anschlussgebühr zahle ich weiterhin nicht. KD hat mittlerweile den Lastschrifteinzug abgestellt und schickt mir Überweisungsträger zu. Das macht es für mich angenehmer: so muss ich nicht monatlich durch meine Bank zurückbuchen lassen sondern überweise einfach nichts, bis die Sache aus dem Weg geräumt ist.

[Update 4] Der Fall ist endlich geklärt.


Jan 3 2008

Countdown für Bush’s Amtszeit

Auch wenn ich jetzt vermutlich auf Lebenszeit nicht mehr in die USA einreisen darf (meine Fingerabdrücke gibt’s bald zum Download…), kann ich mich diesem mehr als coolen Teil (geklaut vom Spiegel) nicht verwehren… ;)


Sep 13 2007

Als Biertrinker in Australien: Ein paar Überlebenstipps

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Aug 31 2007

Optimize your life…


Jul 22 2007

WordPress Picasa XML Gallery Plugin (updated version with Lightbox2 support)

A while back I started using v0.95 of the WordPress Picasa Viewer plugin by Dieter Leibold for this blog. However, the plugin had a couple of issues which I fixed. I tried contacting Dieter in order to publish the updated version on his site. Unfortunately, I did not receive any reply so far.

Therefore, I publish an updated version of the WordPress Picasa XML Gallery Plugin with the following new features and bugfixes:

Download (..and put into /wp-content/plugins/)

Installation

Please refer to the instructions taken from the original plugin site.

  1. Copy WP-Picasa-Viewer.php (and view.php) to /wp-content/plugins
  2. Activate the plugin using the admin interface
  3. Create /wp-content/galleries/ and make sure it is readable by your web server (chmod 755, public read and execute permission)
  4. Export a Picasa gallery using the XML template — Select the images you want and use the Folder->Export as Web Page menu item, but you can also right-click on a folder name in the folder view and choose “Make a Web Page”.
  5. Upload the entire exported gallery directory to /wp-content/galleries/GalleryName/
  6. Create a new post, or modify an existing one and add
      { gallery [GalleryName] }

    somewhere in it. (GalleryName is the name of the directory that you uploaded in the previous step)

Demo

See the latest version of script in action together with the Lightbox2 plugin on any of my photo posts. Here is a sample gallery of my trip to Ayers Rock, Australia:

Auf dem Weg...Kata Tjuta vom Flieger ausin Ayers Rock...angekommen im ResortLookout am ResortTorben&AlexDie WuesteFliegenplageein neues Danger-Schilddas Resort CenterThorny Devil (ausgestopft)unglaublich roter SandThe Olgas (Kata Tjuta)The OlgasTorben, Alex, auf der Bankzwei der Domes von den OlgasmittendrinUluru von weitemAyers Rock leuchtet im SonnenuntergangTorben&MattSonnenaufgang am Ulurudas Leuchten hat sich die ganze Zeit ueber geaendertWe don't climb the Rock!langsam geht die Sonne ueberall aufHoehlen am Fuss des Uluruich vor dem Rock2007_06_10_09_49_38.jpgMutitjulu WaterholeDesert OakRegen ueber Sydney auf dem RueckflugSydney CBDHarbour Bridge vom Flieger


Jul 21 2007

Web-FTP Zugriff für ein HostEurope WebPack mit net2ftp

Auch wenn ich mit dem günstigen Hosting Paket von HostEurope im Grunde sehr zufrieden bin, gibt es ein kleines Manko: Es gibt im KIS keinen Zugriff via WebFTP…

Da ich aber hier im Office hinter einer sehr restriktiven Firewall sitze, kann ich wirklich nur per HTTP meine Dateien auf den Webspace laden. Was also tun? Die Lösung liegt eigentlich sehr nahe: einen eigenen WebFTP Client innerhalb des Webspaces installieren und per SSL-Proxy darüber Dateien hochladen.

So weit so einfach – glaubt man zumindest. Allerdings ist das Angebot an (Open Source) WebFTP-Clients erschlagend. An vielen der Projekte ist die letzte Änderung ein paar Jahre her. Die besser aussehenden Clients sollen meist etwas (wenn auch nicht viel) kosten.
Wenn man auch noch eine Funktion zum ZIP-Upload von vielen kleinen Dateien haben möchte, bleibt einem fast nichts anderes übrig als zu einem der kommerziellen Clients zu greifen. Ich war auch schon kurz davor, einen davon zu kaufen als ich auf net2ftp gestossen bin.

Auf PHP basierend bringt net2ftp alles an Features mit was man benötigt (sogar die genannte UnZIP-Funktion). Es läuft ohne Einschränkung in der WebPack-Umgebung von Host Europe. Einzige Einschränkung ist die maximale Dateigrösse von 8 MB für den Upload.

Ich habe das Gefühl, dass das doch recht aktive Projekt von net2ftp nicht sonderlich bekannt ist. Ich kann es jedoch nur jedem weiterempfehlen. Zwischenzeitlich hatte ich noch 2 andere freie WebFTP-Lösungen installiert und net2ftp schlägt diese um Längen.