Aug 20 2008

Benzinverbrauch auf der Langstrecke – Verbrauch bei 150, 170 und 200 km/h?

Schon seit einigen Jahren kommt es durchaus öfter vor, dass ich die 500 km zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet per Auto fahre. Zunehmends passiert das in letzter Zeit auch in Mietwagen. Kürzlich war die Freude recht groß, als ich für meine Fahrt ein wirklich nettes BMW 1er Cabrio zugewiesen bekam. Die Freude war aber schnell vorbei als das Dach zu war und die A2 kam: Der Spritverbrauch des 120i war eine absolute Katastrophe!

Ich habe wie gesagt die Vergleichsmöglichkeit. Und einen solchen Durst hätte ich bei einem brandneuen Triebwerk mit “nur” 170 PS nicht erwartet. Insgesamt habe ich für Hin- und Rückfahrt (1046 km) im Durchschnitt fast 13 l pro 100km verfahren. Und das auch nur weil ich die Fahrt mittels Tempomat auf 180 km/h eingebremst habe.

Letzten Endes ist mir dann folgender sehenswerter Ausschnitt aus Top Gear wieder eingefallen:

Auch wenn die Kommentare von Jeremy Clarkson normalerweise nicht allzu ernst zu nehmen sind. Hier trifft er den Nagel auf den Kopf:

It isn’t what you drive that matters. It’s how you drive it! That is everything…

Aber heißt das nun, dass man einfach langsamer durch die Gegend zuckeln soll? Nicht zwangsläufig: es heißt vielmehr, dass ein Auto nicht “viel” oder “wenig” verbraucht. Ein Auto verbraucht “viel” oder “wenig” abhängig vom Fahrstil. Natürlich braucht man mehr Sprit, wenn man zügiger fährt. Aber es gibt Autos, die unangemessen viel bei hohen Geschwindigkeiten verbrauchen verglichen zu anderen. Das hat der 120i eindrucksvoll demonstriert.

Das Erschreckende an dieser Erkenntnis ist, dass man nicht einfach das Auto einer Leistungsklasse (150 PS, 200 PS, 250 PS, …) kaufen kann, das den niedrigsten Verbrauch auf dem Papier hat. Was es also grundsätzlich bräuchte ist ein Vergleich wie diesen hier (leider aus dem Jahr 2006 und nur wenige Fahrzeuge abdeckend).

Was also tun wenn man auf der Suche nach einem vernünftig motorisierten Untersatz mit akzeptablen Verbrauch ist? Wirklich Rat weiß ich nicht… :|

(Zumal zwischen Benziner und Diesel bei hohen Geschwindigkeiten auch wieder Welten beim Verbrauch liegen…)


Feb 16 2008

Kabel Deutschland: Kündigung eines Vertrags noch vor Anschlusslegung – das geht! [Update 4]

Es folgt eine allgemeingültige Anleitung an Internetdienstleister, wie man in nur 20 Schritten innerhalb von 7 Tagen nach Ausgang der Auftragsbestätigung und noch vor Anschlusslegung eine Kündigung für den Vertrag erhält.

Sehr geehrter Internet-Dienstleister,

bitte befolgen Sie die folgenden 20 Schritte in möglichst dieser Reihenfolge um Ihre Neukunden zielsicher zur Kündigung zu bewegen:

  1. Wenn jemand ihre (kostenpflichtige!) Bestellhotline von außerhalb des Versorgungsgebiet anruft, um einen Anschluss bestellen zu wollen, machen Sie das Folgende: Lassen Sie eine automatische Ansage laufen, dass Sie für das Anrufergebiet nicht zuständig seien und kappen Sie Ihrerseits sofort und automatisch die Verbindung!
    Ignorieren Sie etwaige zukünftige Kunden, die vielleicht in kurzer Zeit in Ihr Versorgungsgebiet zuziehen…
  2. Lassen Sie den zukünftigen Kunden lieber über sein Handy den Internetwunsch teuer bezahlen.
  3. Lassen Sie Ihre Vertriebler damit prahlen, dass ja 2 Wochen von Bestellung bis Bereitstellung im Zielgebiet konkurrenzlos schnell seien (dazu später mehr).
  4. Ignorieren Sie jegliche schriftliche Bestellung per Email direkt an einen Ihrer Vertriebler.
  5. Schulen Sie Ihre Vertriebler auf Nachfrage, wieso keine Auftragsbestätigung gekommen ist, zu antworten, dass der Techniker der die Installation vornimmt, auch die Auftragsbestätigung mitbringt.
  6. Verschlampen Sie den Auftrag.
  7. Schulen Sie Ihre Vertriebler, dem Kunden auf explizite telefonische Nachfrage (3 Wochen nach Auftragserteilung), zu erzählen, dass Sie sich darum kümmern würden, wieso sich noch kein Techniker zur Terminabsprache gemeldet hat. Versprechen Sie einen Rückruf noch am selben Tag.
  8. Schulen Sie Ihre Vertriebler, auf erneut vom Kunden initiierte Rückfrage zu antworten, dass leider erst vor zwei Tagen ein Auftrag im System für Ihn eingestellt wurde. Auf unerklärliche, aber höchst bedauerliche Weise seien nämlich aufgrund des hohen Auftragsvolumens einige Aufträge verloren gegangen. Es sei Zufall, dass auch der Auftrag des Kunden dazugehöre. Jetzt sei der Auftrag aber mit Eilvermerk eingestellt.
  9. Nun die hohe Schule: geben Sie dem Kunden vorübergehend neues Vertrauen! (Das kann nicht jeder!)
    Lassen Sie tatsächlich einen Techniker anrufen um einen Termin zur Installation auszumachen. Dieser Termin liegt zur chronologischen Einordnung zwar 4 Wochen nach Bestellzeitpunkt, aber der Kunde ist ja inzwischen nur noch glücklich, wenn es möglichst schnell geht.
  10. Lassen Sie den Kunden nun den schlimmst möglichen Fehler machen (darauf haben Sie nur gewartet): Lassen Sie den Kunden den Termin über die (kostenpflichtige) Hotline absagen, weil ihm etwas Dringendes dazwischen kommt.
  11. Bestätigen Sie dem Kunden auf nochmalige Nachfrage die Absage. Lassen Sie ihre Kundenservice-Mitarbeiter an der Hotline hinzufügen, dass Sie zwar keine Telefonnummer des Subunternehmers hätten, der die Installation durchführen soll, aber er dennoch informiert wird.
  12. Schicken Sie natürlich trotzdem einen Techniker zum ursprünglich ausgemachten Termin.
  13. Lassen Sie den Techniker einen “Technikerbericht” in den Briefkasten werfen, in dem Sie ihn eine Servicepauschale wegen “nicht-Erreichbarkeit zum Termin” i.H.v. EUR 30,50 erheben lassen.
  14. Fügen Sie dem Bericht hinzu, dass der Kunde auch nicht per Handy erreichbar sei, obwohl das Telefon bei ihm definitiv auf Empfang war.
  15. Lassen Sie den Kunden etwa 20 Minuten bei insgesamt 3 verschiedenen Sachbearbeitern in der (kostenpflichtigen) Hotline hängen.
  16. Schulen Sie ihre Callcenter-Mitarbeiter, erst auf mehrfache Beteuerung des Kunden, er habe den Termin abgesagt, richtig in die Details des Auftrags zu schauen. Erst nach Minuten lassen Sie den Mitarbeiter eine angehängte Notiz finden, in der erwähnt ist, dass der Subunternehmer nicht telefonisch erreicht werden konnte (mangels hinterlegter Rufnummer). Stattdessen wurde eine Email an den Subunternehmer gesendet und der Termin abgesagt.
  17. Verbinden Sie den Kunden weiter.
  18. Lassen Sie Ihre Kundenservice-Mitarbeiter dem Kunden die Situation jeweils dadurch erklären, dass die Rufnummer nicht im System hinterlegt ist, obwohl er das schon weiß.
  19. Auf Wunsch des Kunden, einen neuen Installationstermin zu bekommen, verbinden Sie weiter.
  20. Erhalten Sie die schriftliche Kündigung des Kunden per Einschreiben noch vor Anschlusslegung und innerhalb 7 Tagen nach Auftragsbestätigung.

Mit freundlichem Gruß
Ihr vergraulter Kunde

Diese Anleitung wurde im Frühjahr 2008 in Perfektion vom Kabel-Internet Provider Kabel Deutschland in Berlin abgearbeitet. Für den Sarkasmus möchte ich mich entschuldigen. Wäre der ganze Vorgang nicht extrem nervig, könnte man fast über so viel Inkompetenz an nur einer Stelle lachen.

Dass ich nicht alleine bin, ist mir klar. Insbesondere die Kommentare auf den verlinkten Beitrag sind auch bemerkenswert. Auch Alex hat ähnliche Probleme bei der Anschlussbereitstellung wie ich.
Schauen wir mal, ob die Kündigung an sich ähnlich “reibungslos” vonstatten geht, wie bei Hisky.

[Update] Mittlerweile liegt mein Internetanschluss nachdem der Servicetechniker eine dreiviertel Stunde früher als angekündigt zum Installationstermin erschienen ist. Blinder Aktionismus oder mieses Zeitmanagement? Das kann jeder für sich beantworten…

Von der Kündigung, die laut Rückschein am 20. Februar 2008 bei KD eingegangen ist, habe ich noch nichts weiter gehört. Stattdessen hat sich anscheinend KD-intern noch nicht herumgesprochen, dass ich überaus allergisch auf unaufgeforderte Rechnungsstellung für nicht abgesprochene Positionen reagiere. Für meinen ebenfalls bestellten analogen Kabelanschluss (Fernsehen & Radio) habe ich kürzlich eine Rechnung für die Anschlusslegung i.H.v. 50 EUR erhalten…

Der Punkt ist aber, dass sich der Vertriebler, bei dem ich den Anschluss bestellt habe, über diese Anschlussgebühr komplett ausgeschwiegen hat. Auch die Komplett-Preisliste von Kabel Deutschland (von Juni 2007) beinhaltet nur Anschlussgebühren für digitale Anschlüsse – nicht aber für analoge Anschlüsse. Daher hat KD mal wieder ein Einschreiben mit Rückschein von mir bekommen. Drin ist der Widerspruch für diese erfundene Anschlussgebühr…

An Unverschämtheit ist dieser Laden wirklich selten übertroffen.

[Update 2] Mittlerweile ist die Kündigung seit annähernd 6 Wochen bei KD eingegangen. Von einer Bestätigung fehlt weiterhin jede Spur. Aber dafür hat sich KD dazu hinreißen lassen, mir eine Gutschrift in Höhe von unglaublichen EUR 25,90 zukommen zu lassen. Wie dieser Betrag zustande kommt bleibt jedoch deren Geheimnis. Rechnet man die EUR 25,90 gegen die entstandenen Telefonkosten bleibt die Bilanz dennoch negativ.

Die 50 EUR für die erfundene Anschlussgebühr fordert KD weiterhin. Ich habe jedenfalls die Abbuchung zurückbuchen lassen und eine neue Rechnung gefordert. Mal weiter abwarten…

[Update 3] Die Kündigungsbestätigung ist nun (12 Wochen nach dem Kündigungsschreiben und 2 schriftliche Erinnerungen später) bei mir angekommen. Das ist wahre Service-Qualität, die mein erklärter Lieblingskabelnetzprovider seinen Kunden entgegen bringt…

Die erfundene Anschlussgebühr zahle ich weiterhin nicht. KD hat mittlerweile den Lastschrifteinzug abgestellt und schickt mir Überweisungsträger zu. Das macht es für mich angenehmer: so muss ich nicht monatlich durch meine Bank zurückbuchen lassen sondern überweise einfach nichts, bis die Sache aus dem Weg geräumt ist.

[Update 4] Der Fall ist endlich geklärt.


Jan 3 2008

Countdown für Bush’s Amtszeit

Auch wenn ich jetzt vermutlich auf Lebenszeit nicht mehr in die USA einreisen darf (meine Fingerabdrücke gibt’s bald zum Download…), kann ich mich diesem mehr als coolen Teil (geklaut vom Spiegel) nicht verwehren… ;)


Sep 13 2007

Als Biertrinker in Australien: Ein paar Überlebenstipps

Eines vorweg: dass Australien mit einer deutschen Bierkultur nicht ganz mithalten kann, ist nicht nur ein Gerücht! Dass man in Australien überall Foster’s trinkt ist allerdings definitiv nicht mehr als ein Gerücht! Tatsächlich wird Foster’s wie man es aus Deutschland kennt, hier praktisch überhaupt nicht verkauft. Foster’s besitzt zwar viele der australischen Brauereien, aber die Marke selbst gibt es nicht.

Als kleiner Hinweis: natürlich ist nichts unterschiedlicher als der Geschmack unterschiedlicher Leute. Die folgenden Tipps sind jedoch nicht nur meine ganz persönlichen Empfehlungen, sondern werden von einer ganzen Reihe deutscher Freunde geteilt. Dennoch kann es natürlich sein, dass ihr nicht wirklich unserer Meinung seid. In diesem Falle bitte keine Morddrohungen in den Kommentaren absetzen… ;)

Was kann man also tun? Auch wenn Pilsner oft schwer zu finden sind (besonders in Bars), gibt es ein paar australische Lager-Biere, die auch für deutsche Geschmäcker genießbar sind. Das haben wir an einigen Leute erfolgreich getestet. ;)
Bei den verbreiteten Bieren, die es im Prinzip überall gibt, greifen wir seit geraumer Zeit ausschließlich zu Toohey’s Extra Dry. Es gehört nicht zu den allergünstigsten Sorten, aber liegt doch noch im erschwinglichen Bereich. Man bekommt es sowohl in Flaschen als auch gezapft (idealerweise im Jug). Möchte man ein paar Dollar mehr ausgeben, gibt es eine noch bessere (stärkere) Variante Toohey’s Extra Dry Platinum (6,5% statt 5%). Letzteres ist meiner Meinung nach das beste australische Lager-Bier.
Weiterhin recht weit verbreitet und durchaus trinkbar sind Stella Artois als belgischer Import (relativ teuer), Carlton Draught (nicht ganz so gut, dafür billiger) und Coopers (nicht ganz so verbreitet).

Gewarnt sei in jedem Fall vor verschiedenen Bieren: gerade das in Brisbane lokal ansässige XXXX (“Four X”) wird in allen Varianten nur von sehr wenigen Leuten wirklich gerne getrunken (interessanterweise auch von Australiern). Man sollte es einmal probieren, damit man weiss warum man 50 Cent mehr für ein Extra Dry bezahlt…
Selbes gilt für VB (Victoria Bitter) und Pure Blonde.

Denjenigen, die einmal einen interessanten Geschmack für ein Bier probieren möchten sei ein Blue Tongue ans Herz gelegt. Man muss es mögen… (ich mag’s ;) )

Wenn es garnicht anders geht und der Durst nach einem deutschen Bier überwiegt, bekommt man verschiedene Sorten natürlich auch hier. Da die Preise allerdings teilweise deutlich über denen der australischen Biere liegen, sollte man wenigstens zu einem günstigen Bottleshop fahren. Hier ist der Dan Murphy allererste Wahl. Er liegt zwar meist etwas ausserhalb, ist jedoch deutlich günstiger bei so ziemlich allen Drinks (auch Wein & Spirits).
Grundsätzlich bekommt man Beck’s relativ häufig (manchmal auch in Bars). Es gibt jedoch anscheinend Beck’s-Flaschen, die in Australien gebraut und welche, die in Istanbul gebraut wurden. Keine von beiden schmeckt so wie das Original aus Bremen. In den größeren Bottleshops gibt es dann auch anderes deutsches/tschechisches Bier und sogar einige Weissbiersorten.

In Bars bestellt man Bier am besten in Jugs (Karaffen Kannen), sofern möglich. Die fassen etwas über einen Liter und sind erheblich günstiger als dasselbe Bier in einzelnen Gläsern. Im Bottleshop kauft man idealerweise einen 24er-Karton statt einzelnen Sixpacks…


Aug 31 2007

Optimize your life…


Jul 22 2007

WordPress Picasa XML Gallery Plugin (updated version with Lightbox2 support)

A while back I started using v0.95 of the WordPress Picasa Viewer plugin by Dieter Leibold for this blog. However, the plugin had a couple of issues which I fixed. I tried contacting Dieter in order to publish the updated version on his site. Unfortunately, I did not receive any reply so far.

Therefore, I publish an updated version of the WordPress Picasa XML Gallery Plugin with the following new features and bugfixes:

Download (..and put into /wp-content/plugins/)

Installation

Please refer to the instructions taken from the original plugin site.

  1. Copy WP-Picasa-Viewer.php (and view.php) to /wp-content/plugins
  2. Activate the plugin using the admin interface
  3. Create /wp-content/galleries/ and make sure it is readable by your web server (chmod 755, public read and execute permission)
  4. Export a Picasa gallery using the XML template — Select the images you want and use the Folder->Export as Web Page menu item, but you can also right-click on a folder name in the folder view and choose “Make a Web Page”.
  5. Upload the entire exported gallery directory to /wp-content/galleries/GalleryName/
  6. Create a new post, or modify an existing one and add
      { gallery [GalleryName] }

    somewhere in it. (GalleryName is the name of the directory that you uploaded in the previous step)

Demo

See the latest version of script in action together with the Lightbox2 plugin on any of my photo posts. Here is a sample gallery of my trip to Ayers Rock, Australia:

Auf dem Weg...Kata Tjuta vom Flieger ausin Ayers Rock...angekommen im ResortLookout am ResortTorben&AlexDie WuesteFliegenplageein neues Danger-Schilddas Resort CenterThorny Devil (ausgestopft)unglaublich roter SandThe Olgas (Kata Tjuta)The OlgasTorben, Alex, auf der Bankzwei der Domes von den OlgasmittendrinUluru von weitemAyers Rock leuchtet im SonnenuntergangTorben&MattSonnenaufgang am Ulurudas Leuchten hat sich die ganze Zeit ueber geaendertWe don't climb the Rock!langsam geht die Sonne ueberall aufHoehlen am Fuss des Uluruich vor dem Rock2007_06_10_09_49_38.jpgMutitjulu WaterholeDesert OakRegen ueber Sydney auf dem RueckflugSydney CBDHarbour Bridge vom Flieger


Jul 21 2007

Web-FTP Zugriff für ein HostEurope WebPack mit net2ftp

Auch wenn ich mit dem günstigen Hosting Paket von HostEurope im Grunde sehr zufrieden bin, gibt es ein kleines Manko: Es gibt im KIS keinen Zugriff via WebFTP…

Da ich aber hier im Office hinter einer sehr restriktiven Firewall sitze, kann ich wirklich nur per HTTP meine Dateien auf den Webspace laden. Was also tun? Die Lösung liegt eigentlich sehr nahe: einen eigenen WebFTP Client innerhalb des Webspaces installieren und per SSL-Proxy darüber Dateien hochladen.

So weit so einfach – glaubt man zumindest. Allerdings ist das Angebot an (Open Source) WebFTP-Clients erschlagend. An vielen der Projekte ist die letzte Änderung ein paar Jahre her. Die besser aussehenden Clients sollen meist etwas (wenn auch nicht viel) kosten.
Wenn man auch noch eine Funktion zum ZIP-Upload von vielen kleinen Dateien haben möchte, bleibt einem fast nichts anderes übrig als zu einem der kommerziellen Clients zu greifen. Ich war auch schon kurz davor, einen davon zu kaufen als ich auf net2ftp gestossen bin.

Auf PHP basierend bringt net2ftp alles an Features mit was man benötigt (sogar die genannte UnZIP-Funktion). Es läuft ohne Einschränkung in der WebPack-Umgebung von Host Europe. Einzige Einschränkung ist die maximale Dateigrösse von 8 MB für den Upload.

Ich habe das Gefühl, dass das doch recht aktive Projekt von net2ftp nicht sonderlich bekannt ist. Ich kann es jedoch nur jedem weiterempfehlen. Zwischenzeitlich hatte ich noch 2 andere freie WebFTP-Lösungen installiert und net2ftp schlägt diese um Längen.


Mai 30 2007

10 Things I love and hate about Google Picasa

Most of you may have noticed the fancy little galleries on my blog. Basically, these are the result of serious photo management using Google’s free tool Picasa. Since a weekend of traveling produces between 2 and 6 gigabytes of pictures, it needs a little more than simple put-them-in-a-folder-and-use-Windows-Picture-and-Fax-Viewer to keep track of all those beautiful pictures. ;)

After having used Picasa2 for more than a year now, I believe I can definitely say what I think is great about it and what pretty much sucks when managing a massive amount of pictures.
Please don’t get me wrong. I still think Picasa is a great tool for photo archiving. Otherwise I wouldn’t be using it all the time. However, there are still some improvements possible that could make it a lot more comfortable.

10 Things I love about Picasa

  1. Ease of use
    There are few tools that are as easy to use as Picasa. Many sophisticated features in few controls help to achieve this. For instance the constant-speed-scrolling-control helps you to let your mousewheel chill while admiring your photography skills. Simple, but great… ;)
  2. Fancy visual effects
    Every time I start Picasa, I once more fall in love with those awesome visual effects. It starts with the smooth scrolling through the thumbnails and ends with the very cool spinning star when starring a photo.
  3. No originals are harmed
    Thanks to (proprietary) incremental storage of edits to an image no originals are harmed unless you want them to be changed. And even if you decide to persist the changes, the originals are still available.
  4. Storage of the caption right inside the image file
    Picasa utilizes the non-proprietary IPTC standard to store the image’s caption (and keywords) directly in the JPEG file. Many other graphical editing software or online gallery tools are able to read these values (only Windows Explorer can’t :( )…
  5. XML and plain HTML exports
    Simple and effective. The basis for my galleries inside of my blog posts. However, custom theming as well as support for semantically flavoured picture XML (some kind of RDF) with support for Geotags would be great.
  6. One overview of all your pics
    Sounds incredibly trivial. But being able to scroll through all of your pictures is simply great.
  7. Thumbnail caching
    Thanks to cached thumbnails, Picasa is really quick in displaying a fair amount of pictures on the screen. However, I’d love to be able to select the drive where the cached thumbnails are stored.
  8. Locate on disk command
    Another one of those features that you probably start to miss if they disappeared for whatever reason… Only multi-selection of files would be nice to have in addition.
  9. Nice looking histogram & camera information
    I got no idea why it’s the symbol of a propeller hat but the basic camera information hidden behind this button is quite useful if you want to find out who of your mates took this particular picture.
  10. Comprehensive printing options
    The print contact sheet option in particular lets you print your favorite pictures on glossy paper very easily.

10 Things I hate about Picasa

  1. Album labels are not stored inside the directories / No tagging support
    I tend to organize my pictures using the “albums” option. However, when moving the folder containing the pictures to my external harddrive or a network share, the albums are completely lost. This workaround describes a pretty bad way of moving labels between different machines requiring the path not to change.
    Honestly, I don’t understand this. The keyword feature in Picasa is somewhat redundant to albums. They are much more like tags and stored inside the JPG file. Why does the UI support for keywords suck like this? Come on guys, get us a cool tagging approach using the already implemented “keywords” with a nice UI. We know that you can do great UIs… :)
  2. Some annoying UI bugs
    Occasionally, when deleting a picture the view changes to the last picture in the album. The Photo Tray sometime behaves unintuitively. The HTML Export is based on the selection and not the folder even though this is the name of the menu. Stuff like this…
  3. Consolidated display of subdirectories
    Sometimes I’d wish to have the pictures of the subdirectories merged into the upper directory inside Picasa. Of course, one could do this with albums, but this pretty much isn’t very nice.
  4. No dual monitor/multi screen support for slideshows
    Ever wanted to show some pictures on a party using a projector? There’s no way of getting Picasa to show the slideshow on the secondary monitor (the one without all icons on the desktop)…
  5. Primitive folder manager
    It’s damn slow. The icons in the tree view sometimes do not correspond to the list of watched folders. Could be much better…
  6. Issues with the export functionality
    • no support for PNG/GIF export (when originals have this format)
      This is especially interesting for screenshot management.
    • malformed XML in XML export
      Ampersands (&) in the path of a picture are not properly escaped
    • no quality options for HTML export and email export
      Why is it there for the normal export, but not for the other types of export?
  7. Cached thumbnails of photos on removable media/network drives are not displayed when disconnected
    The entire photo collection seems to “shrink’ on disconnect of your external HDD or a network share. However, the nice thing is that the thumbnails remain cached. Would be nice to have the thumbnails and albums displayed partly transparent or something to at least be able to see what’s there… :)
  8. Very rudimentary movie player
    There are no controls at all for starting, stopping, pausing, etc. of a movie clip.
  9. No 5 star rating
    Wouldn’t an iTunes-like 5 star rating be much cooler than the simple starring of photos?
  10. No full EXIF support
    Would be nice to have all EXIF values displayed. Ever wondered what your cam stores? Check out ExifTool

Please note that all this stuff is based on v2.7 (Build 36.40) of Picasa.