“Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans…”
Das kann ich mit gutem Gewissen nun definitiv nicht mehr mitsingen! Unsere letzte Etappe hat uns nämlich nach New York, und damit an den letzten noch fehlenden von Udo Jürgens besungenen Ort, geführt.
Zum ersten Mal haben wir keinen Mietwagen und zum ersten Mal seit Wochen sind wir wieder in einem “rustikalen” 6-Bett-Zimmer im Hostel statt in einer Suite im Motel oder Hotel. Beides hat sich aber als äußerst sinnvoll herausgestellt. Einen Wagen kann man in Manhattan eh nicht brauchen und jede andere Unterkunft wäre zu teuer oder viel zu weit draußen gewesen. So haben wir in der 38. Straße mit Blick auf das Empire State Building sehr zentral gewohnt (NYC Hostel).
In mehreren Etappen haben wir dann die verschiedenen Teile Manhattans besucht und mehr oder weniger die Standard-Touristenattraktionen abgearbeitet. Zu erwähnen sind hier beispielsweise der Broadway, Empire State Building, Macy’s (größtes Kaufhaus der Welt), Times Square, Rockefeller Center, United Nations, Central Park, Museum of Natural History, Madison Square Garden, Manhattan & Brooklyn Bridge, WTC Site, Freiheitsstatue.
Obwohl das Empire State Building derzeit renoviert wird und es von innen nicht immer sehr ansehnlich ist, ist der Blick von der Aussichtsplattform sicherlich besonders herauszuheben (siehe Panorama oben). Weiterhin haben wir uns auf dem Broadway das Musical “Monthy Python’s Spamalot” angeschaut, welches wirklich einige gute Lacher mitbringt und daher auch weiterzuempfehlen ist.
Hinsichtlich Ticketkauf gilt es aber folgendes zu beachten: Es gibt zwar wie in Las Vegas auch einen unabhängigen Ticketverkauf (TKTS), der stark reduzierte Tickets für Vorstellungen am selben Abend verkauft, dennoch werden in NY nur Tickets der teuersten Kategorie in diesen Verkauf gegeben. Das heißt, wenn man ein Musical wirklich günstig sehen möchte, sind die 50% reduzierten Tickets immernoch teurer als die günstigste Kategorie, die nur direkt an den Theatern verkauft werden. Das alleine ist vielleicht noch garnicht so schlimm, weil man vielleicht genau die teure Kategorie haben möchte. Denkste: denn die TKTS-Ticketschalter können einem nicht einmal sagen, wo man genau sitzt! Man kauft also die Katze im Sack. Unsere Tickets für Spamalot (gekauft bei TKTS) waren zwar die teuerste Kategorie - aber die Plätze waren eher mäßig gut. Die 3km-Schlange vor den TKTS-Schaltern hatte ich auch noch nicht erwähnt, richtig?
Außerdem haben wir in NY einen alten Bekannten aus Australien wiedergetroffen! Basti war bis Ende Juni in Brisbane und hat mit uns schon die ein oder andere lustige Episode erlebt. Unter anderem war ich mit ihm auch auf Fraser Island. Von Australien ist er über Neuseeland und Fidschi nach New York, um dort ein Praktikum zu machen.
Wir haben zusammen sowohl das Musical besucht, als auch die große Halloween-Parade durch das Greenwich Village (von der auch unten einige Fotos dabei sind).
Das vorerst letzte Panorama zeigt die Skyline von Downtown Manhattan vom East River aus. Wir haben es von unserem River Cruise (der auch an der Freiheitsstatue vorbeiging) aus voller Fahrt geschossen. Links ist die Brooklyn Bridge und rechts der Ansatz der Manhattan Bridge zu erkennen.
Auf dem Rückweg sind wir am Pier A ausgestiegen um noch bei Wall Street und Ground Zero vorbeizuschauen. Letzteres ist mittlerweile nicht viel mehr als eine riesige Baustelle, die irgendwie an den Potsdamer Platz vor 10 Jahren erinnert. Der neue Freedom-Tower soll ja in nächster Zeit dort entstehen - genau so wie ein dauerhaftes Denkmal an den 11. September.
Da wir wie bei den anderen großen Städten zuvor (LA, San Francisco) auch schon absichtlich ein Wochenende mit in den Zeitplan eingeplant hatten, waren wir auch in ein paar Bars und Clubs. Wie bereits erwähnt war das Original-Coyote Ugly eine herbe Enttäuschung! Ein viel zu kleiner leicht abgewrackter Laden, der Freitags noch nicht einmal richtig voll wird hat dazu geführt, dass wir uns nach einer Alternative umgesehen haben. Diese haben wir in der Alphabet Lounge gefunden. Ein kleiner aber sehr zu empfehlender Laden mit guter Musik und nicht all zu teuren Drinks.
Zum Abschluss noch einmal die schönste Variante des zitierten Lieds von Udo Jürgens mit Horst Schlämmer…







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