Eine Insel ganz ohne Straßen
Letztes Wochenende hat es mich zusammen mit der weitestgehend bekannten Truppe nach Moreton Island verschlagen. Das ist eine Insel direkt neben North Stradbroke Island, wo wir ja vor 2 Wochen waren. Allerdings ist Moreton trotz der Nähe ziemlich anders: Zum einen gibt es dort keine einzige asphaltierte Straße und zum anderen sind dort sehr viel weniger Menschen (was vielleicht auch an Ersterem liegt). Man muss sich das so vorstellen, dass der Strand die Hauptverkehrsstraße ist (mit Tempo 100) und es dann wenige kleine und sandige aber dafür um so rumpeligere Verbindungswege quer durch den Wald gibt.
Wir hatten eine 2-tägige 4WD-Tour ab Samstag gebucht und haben am Freitagabend noch bei mir gegrillt. Die Wahl der Tour (von Sunrover) war hervorragend, wie sich im Laufe der Zeit herausstellte. Unser Guide Brandon war super drauf und es war nie langweilig.
Morgens ging es dann jedenfalls schon um 6:45 mit dem Jeep Richtung Fähre. Die Fähre war allerdings verglichen mit unserer letzten eine lahme Ente und hat 2 Stunden für die Überfahrt benötigt. Der Seegang war auf der Hinfahrt schon deutlich zu spüren. Aber stellte dennoch kein unüberwindbares Problem für alle Anwesenden dar…
Vom Wetter her war der Samstag nicht ganz so schön wie der Sonntag. Dennoch hat es nur am Abend und in der Nacht geregnet, so dass wir zumindest am Tag nicht nennenswert von oben nass geworden sind. Das Programm war wirklich abwechslungsreich: am Strand relaxen, Sandboarden, Schnorcheln in Schiffswracks, Boogie-Boarden/Surfen, Lagerfeuer, Delfine/Haie/Turtles gucken und mit dem Jeep durch die Gegend heizen. Eigentlich war alles ein Erlebnis. Das Schnorcheln ist leider mal wieder wegen Blindheit für mich sehr kurz ausgefallen. Dafür sind die Unterwasser-Fotos mit unserem gemeinschaftlich finanziertem Unterwasser-Case ziemlich gut ausgefallen. Ich werde mal schauen, ob sich hinsichtlich Taucherbrille für die Whitsundays etwas machen lässt…
Auch an den Stränden von Moreton gab es übrigens wieder Haie. Wir haben sie aber erst gesehen als wir vom Schwimmen/Surfen zurückgekommen sind. Die waren etwa 2 m lang und nur knappe 500 m von der kleinen Bucht entfernt, wo wir waren. Tja, gut dass wir das nicht vorher gesehen haben. Sonst wären wir vermutlich nicht in das glasklare Wasser gehüpft.
Das Beste aus 5,5 GB Fotos findet ihr wie immer hier unten. (Obwohl es eine Qual war, das mit effektivem Modem-Speed von 3-4 Kb/s hochzuladen! Naja, nur noch 15 Tage…
)
Und sonst…?
Die laufende Arbeitswoche ist besonders kurz, da wir für die Whitsunday Islands zwei Urlaubstage genommen haben. Wir fliegen schon am Donnerstag morgen los und kommen erst am Montag wieder zurück. Es gibt dort eine Kombitour aus 2 Tage Backpacker’s und 2 Tagen Segeltrip. Und außerdem habe ich noch die leise Hoffnung, irgendwo einmal Jetski fahren zu können. Das wollte ich schon immer mal machen… ![]()





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