BPMN 1.1 - What’s changed?


February 2008: The OMG releases version 1.1 of the Business Process Modeling Notation (BPMN). Almost nobody really took notice of it, though. There wasn’t even a news entry on one of the relevant news tickers - not even on the news of OMG itself!

Anyway, despite the bad marketing the BPMN community seems to have noticed the finalization of this revision of BPMN by now.

But seriously, what’s this new version all about? An official changelog is nowhere to be found. So, who is keen on screening a 318 pp. specification for differences to the old version? We did it for you and compiled it into a compacted whitepaper summarizing the delta between the new and the old version.

BPMN 1.1 Delta Whitepaper

Please feel free to leave a comment if you would like to add your thoughts about the new version and/or the whitepaper.

Taking BPMN to the Execution Layer: Data Flow, Message Flow and Process Instantiation


I’m more than pleased to announce the link to my freshly published Master’s thesis in the field of Business Process Management. It was written in cooperation with SAP Research, Brisbane Australia.

If you are interested in a thorough look at semantics of data flow, message flow and process instantiation in the context of an executable version of BPMN you should definitely check out this thesis (or parts of it).

Please also take a look at the abstract:

The Business Process Modeling Notation (BPMN) has recently become very popular amongst business analysts as an easy-to-use yet powerful modeling notation for business processes. However, BPMN is not able to capture all the details necessary for automated execution by an engine.
The Business Process Execution Language (BPEL), on the other hand, is directly executable by business process engines but lacks an intuitive graphical notation.

In order to extend BPMN 1.0 towards direct executability, the thesis presented enriches the revised control flow concepts of xBPMN (by Alexander Grosskopf) with an orthogonal data flow perspective. Sophisticated and carefully defined data flow semantics are essential to enable orchestration on execution level.
In the course of this thesis we describe use cases and introduce formal definitions of the following concepts: data object lifecycle, data scoping, data assignment, mediation and transformation, streaming/buffering, correlation, and process instantiation for xBPMN++.

You can download the thesis from here or from the publications page.

Master’s Thesis

Kabel Deutschland: Kündigung eines Vertrags noch vor Anschlusslegung - das geht! [Update 3]


Es folgt eine allgemeingültige Anleitung an Internetdienstleister, wie man in nur 20 Schritten innerhalb von 7 Tagen nach Ausgang der Auftragsbestätigung und noch vor Anschlusslegung eine Kündigung für den Vertrag erhält.

Sehr geehrter Internet-Dienstleister,

bitte befolgen Sie die folgenden 20 Schritte in möglichst dieser Reihenfolge um Ihre Neukunden zielsicher zur Kündigung zu bewegen:

  1. Wenn jemand ihre (kostenpflichtige!) Bestellhotline von außerhalb des Versorgungsgebiet anruft, um einen Anschluss bestellen zu wollen, machen Sie das Folgende: Lassen Sie eine automatische Ansage laufen, dass Sie für das Anrufergebiet nicht zuständig seien und kappen Sie Ihrerseits sofort und automatisch die Verbindung!
    Ignorieren Sie etwaige zukünftige Kunden, die vielleicht in kurzer Zeit in Ihr Versorgungsgebiet zuziehen…
  2. Lassen Sie den zukünftigen Kunden lieber über sein Handy den Internetwunsch teuer bezahlen.
  3. Lassen Sie Ihre Vertriebler damit prahlen, dass ja 2 Wochen von Bestellung bis Bereitstellung im Zielgebiet konkurrenzlos schnell seien (dazu später mehr).
  4. Ignorieren Sie jegliche schriftliche Bestellung per Email direkt an einen Ihrer Vertriebler.
  5. Schulen Sie Ihre Vertriebler auf Nachfrage, wieso keine Auftragsbestätigung gekommen ist, zu antworten, dass der Techniker der die Installation vornimmt, auch die Auftragsbestätigung mitbringt.
  6. Verschlampen Sie den Auftrag.
  7. Schulen Sie Ihre Vertriebler, dem Kunden auf explizite telefonische Nachfrage (3 Wochen nach Auftragserteilung), zu erzählen, dass Sie sich darum kümmern würden, wieso sich noch kein Techniker zur Terminabsprache gemeldet hat. Versprechen Sie einen Rückruf noch am selben Tag.
  8. Schulen Sie Ihre Vertriebler, auf erneut vom Kunden initiierte Rückfrage zu antworten, dass leider erst vor zwei Tagen ein Auftrag im System für Ihn eingestellt wurde. Auf unerklärliche, aber höchst bedauerliche Weise seien nämlich aufgrund des hohen Auftragsvolumens einige Aufträge verloren gegangen. Es sei Zufall, dass auch der Auftrag des Kunden dazugehöre. Jetzt sei der Auftrag aber mit Eilvermerk eingestellt.
  9. Nun die hohe Schule: geben Sie dem Kunden vorübergehend neues Vertrauen! (Das kann nicht jeder!)
    Lassen Sie tatsächlich einen Techniker anrufen um einen Termin zur Installation auszumachen. Dieser Termin liegt zur chronologischen Einordnung zwar 4 Wochen nach Bestellzeitpunkt, aber der Kunde ist ja inzwischen nur noch glücklich, wenn es möglichst schnell geht.
  10. Lassen Sie den Kunden nun den schlimmst möglichen Fehler machen (darauf haben Sie nur gewartet): Lassen Sie den Kunden den Termin über die (kostenpflichtige) Hotline absagen, weil ihm etwas Dringendes dazwischen kommt.
  11. Bestätigen Sie dem Kunden auf nochmalige Nachfrage die Absage. Lassen Sie ihre Kundenservice-Mitarbeiter an der Hotline hinzufügen, dass Sie zwar keine Telefonnummer des Subunternehmers hätten, der die Installation durchführen soll, aber er dennoch informiert wird.
  12. Schicken Sie natürlich trotzdem einen Techniker zum ursprünglich ausgemachten Termin.
  13. Lassen Sie den Techniker einen “Technikerbericht” in den Briefkasten werfen, in dem Sie ihn eine Servicepauschale wegen “nicht-Erreichbarkeit zum Termin” i.H.v. EUR 30,50 erheben lassen.
  14. Fügen Sie dem Bericht hinzu, dass der Kunde auch nicht per Handy erreichbar sei, obwohl das Telefon bei ihm definitiv auf Empfang war.
  15. Lassen Sie den Kunden etwa 20 Minuten bei insgesamt 3 verschiedenen Sachbearbeitern in der (kostenpflichtigen) Hotline hängen.
  16. Schulen Sie ihre Callcenter-Mitarbeiter, erst auf mehrfache Beteuerung des Kunden, er habe den Termin abgesagt, richtig in die Details des Auftrags zu schauen. Erst nach Minuten lassen Sie den Mitarbeiter eine angehängte Notiz finden, in der erwähnt ist, dass der Subunternehmer nicht telefonisch erreicht werden konnte (mangels hinterlegter Rufnummer). Stattdessen wurde eine Email an den Subunternehmer gesendet und der Termin abgesagt.
  17. Verbinden Sie den Kunden weiter.
  18. Lassen Sie Ihre Kundenservice-Mitarbeiter dem Kunden die Situation jeweils dadurch erklären, dass die Rufnummer nicht im System hinterlegt ist, obwohl er das schon weiß.
  19. Auf Wunsch des Kunden, einen neuen Installationstermin zu bekommen, verbinden Sie weiter.
  20. Erhalten Sie die schriftliche Kündigung des Kunden per Einschreiben noch vor Anschlusslegung und innerhalb 7 Tagen nach Auftragsbestätigung.

Mit freundlichem Gruß
Ihr vergraulter Kunde

Diese Anleitung wurde im Frühjahr 2008 in Perfektion vom Kabel-Internet Provider Kabel Deutschland in Berlin abgearbeitet. Für den Sarkasmus möchte ich mich entschuldigen. Wäre der ganze Vorgang nicht extrem nervig, könnte man fast über so viel Inkompetenz an nur einer Stelle lachen.

Dass ich nicht alleine bin, ist mir klar. Insbesondere die Kommentare auf den verlinkten Beitrag sind auch bemerkenswert. Auch Alex hat ähnliche Probleme bei der Anschlussbereitstellung wie ich.
Schauen wir mal, ob die Kündigung an sich ähnlich “reibungslos” vonstatten geht, wie bei Hisky.

[Update] Mittlerweile liegt mein Internetanschluss nachdem der Servicetechniker eine dreiviertel Stunde früher als angekündigt zum Installationstermin erschienen ist. Blinder Aktionismus oder mieses Zeitmanagement? Das kann jeder für sich beantworten…

Von der Kündigung, die laut Rückschein am 20. Februar 2008 bei KD eingegangen ist, habe ich noch nichts weiter gehört. Stattdessen hat sich anscheinend KD-intern noch nicht herumgesprochen, dass ich überaus allergisch auf unaufgeforderte Rechnungsstellung für nicht abgesprochene Positionen reagiere. Für meinen ebenfalls bestellten analogen Kabelanschluss (Fernsehen & Radio) habe ich kürzlich eine Rechnung für die Anschlusslegung i.H.v. 50 EUR erhalten…

Der Punkt ist aber, dass sich der Vertriebler, bei dem ich den Anschluss bestellt habe, über diese Anschlussgebühr komplett ausgeschwiegen hat. Auch die Komplett-Preisliste von Kabel Deutschland (von Juni 2007) beinhaltet nur Anschlussgebühren für digitale Anschlüsse - nicht aber für analoge Anschlüsse. Daher hat KD mal wieder ein Einschreiben mit Rückschein von mir bekommen. Drin ist der Widerspruch für diese erfundene Anschlussgebühr…

An Unverschämtheit ist dieser Laden wirklich selten übertroffen.

[Update 2] Mittlerweile ist die Kündigung seit annähernd 6 Wochen bei KD eingegangen. Von einer Bestätigung fehlt weiterhin jede Spur. Aber dafür hat sich KD dazu hinreißen lassen, mir eine Gutschrift in Höhe von unglaublichen EUR 25,90 zukommen zu lassen. Wie dieser Betrag zustande kommt bleibt jedoch deren Geheimnis. Rechnet man die EUR 25,90 gegen die entstandenen Telefonkosten bleibt die Bilanz dennoch negativ.

Die 50 EUR für die erfundene Anschlussgebühr fordert KD weiterhin. Ich habe jedenfalls die Abbuchung zurückbuchen lassen und eine neue Rechnung gefordert. Mal weiter abwarten…

[Update 3] Die Kündigungsbestätigung ist nun (12 Wochen nach dem Kündigungsschreiben und 2 schriftliche Erinnerungen später) bei mir angekommen. Das ist wahre Service-Qualität, die mein erklärter Lieblingskabelnetzprovider seinen Kunden entgegen bringt…

Die erfundene Anschlussgebühr zahle ich weiterhin nicht. KD hat mittlerweile den Lastschrifteinzug abgestellt und schickt mir Überweisungsträger zu. Das macht es für mich angenehmer: so muss ich nicht monatlich durch meine Bank zurückbuchen lassen sondern überweise einfach nichts, bis die Sache aus dem Weg geräumt ist.

Countdown für Bush’s Amtszeit


Auch wenn ich jetzt vermutlich auf Lebenszeit nicht mehr in die USA einreisen darf (meine Fingerabdrücke gibt’s bald zum Download…), kann ich mich diesem mehr als coolen Teil (geklaut vom Spiegel) nicht verwehren… ;)

Trillian Astra Alpha: Performance and the attitude towards Skype


Being part of the alpha testing crowd and having access to the all new Trillian Astra, I’d like to spend some words on this already quite mature version (build 66) of the once extremely popular instant messenger. I personally have been using Trillian since the very early v0.71 back in 2002. However, since my migration to Vista pretty much 12 months ago, I almost completely abandoned Trillian (v3.1 Pro) in favour of Skype for different reasons.

Almost all of my friends are also on Skype and I needed it for telephony anyway. Spend some time abroad and you know that need… ;)
Additionally, Skype features filetransfers that actually work anywhere (unlike ICQ and others)! Finally, the sophisticated mood messaging facility is really a nice thing to give your buddies a hint where you’re at and what you’re doing.

In fact, now that I’ve been playing around with the new Trillian for some time, and reporting a number of bugs (alpha testers only), I’d like to give a short summary especially with regards to performance and a possible Skype integration. There are quite a number of short intros to Astra already out there in the blogosphere - so I won’t bother you with the very basics… ;)

Trillian Astra Alpha vs. Skype v3.6The guys at the Studios mention the “Performance” as one of the key improvements to Trillian v3.1. And I have to say, that already in this alpha version they managed to keep their word. I’m running Astra on a 2 year old single core Pentium M running Vista w/ Aero. The new Astra is extremely reactive though looking deliciously fancy (transparency effects everywhere…)! I still can’t believe the numbers as well: running for the same time as an instance of Skype (v3.6), Trillian consumes about one third of the memory consumed by Skype (Trillian: ~10 MB, Skype: ~30 MB).
Moreover, the CPU time at similar usage of both of the messengers is also in favour of Trillian since it only uses less than half of the CPU time as Skype. And you need to keep in mind, that Trillian manages three IM services for me (ICQ, MSN and Yahoo) whereas Skype only goes for itself… :P

But in a way the point of this post is a different one: Astra looks extremely promising to me. It’s also a good thing that the basic concept (multi-IM with great look) remained almost unchanged since the old versions with a zero-dot-X version more than five years ago. But thing is though: There is one more major player in the field of instant messaging compared to 5 years ago, who has more than 10.000.000 active users and was bought for more than 3.3 billion US-$ some time ago.

I simply can’t believe how insistently people in official forums and even the Studios’ Bugzilla try to point people to Skyllian. This plugin has been catastrophic since its very early versions. The plugin is more than poorly supported and its usability is near absolute zero! Everybody recommending this poor piece of software can only be out of his mind or never even tried to access the plugin’s site which has been poorly accessible all over the time…

But it can’t be too difficult to grab the Skype API from http://developer.skype.com/ and build an official plugin that is actually working, can it? Are you an Astra alpha tester? Then vote for this in Bugzilla at bug #4572 and drop a line, please…

In my opinion, it is a massive mistake trying to ignore Skype from the Trillian point of view. You guys at Cerulean have the chance to build the first messenger alternative to the original Skype that is actually working. So, please go for it as part of the otherwise tremendously nice Astra! ;)

P.S.: Check out my “Trillian Mini”:

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