Prozess für die Sachmittel aus dem EXIST Gründerstipendium
Nachdem wir nun die meisten Tücken der Sachmittelbeschaffung (an der Uni Potsdam) aus dem EXIST-Budget herausgefunden haben, habe ich den dazugehörigen Prozess aus Sicht der Fördermittelempfänger (Stipendiaten) einmal mit dem Signavio Process Editor modelliert.
Auf den ersten Blick erscheint das gar nicht so kompliziert. Bis man das aber alles erst einmal herausgefunden hat, vergehen schmerzhafte Wochen. Ich hoffe, mit dem erworbenen Prozesswissen kann ich anderen Gründern weiterhelfen…
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2010-03-03 at 5.57 pm
hallo, ein für uns sehr interessanter Beitrag, da unser Exist-Stipendium bald startet. Da du scheinbar Erfahrung mit Exist hast, richte ich mal eine Frage an dich.
Bei den Exist-Sachmitteln heißt es, keine Komfortausstattung. Hast du damit Erfahrung? Also konkret ist unser Absicht, als Webentwickler/Grafiker, leistungsstarke Mac Book Pros zu beantragen. Die Apple Produkte werden ja idR. schnell als Luxusgut abgetan, für uns allerdings eben tägliches Arbeitsgerät.
Gab es da bei euch irgendwelche Begutachtungen ob die beantragten Sachen für euch erforderlich sind oder wurde das einfach besorgt?!
Viele Grüße
2010-07-14 at 10.00 am
Hallo Manuel,
da kann ich vielleicht einspringen: unsere Erfahrung ist, dass sowohl der Projektträger als auch die Verantwortlichen an der Uni über viele Dinge mit sich sprechen/diskutieren lassen.
Solange man den Bedarf an einem (egal wie teuren) Gut sinnvoll verargumentieren kann, dürfte kein Problem bestehen.
Wenn man natürlich eine Rechnung über 7000 Euro für nen 70 Zoll Plasma TV einreicht und bei einer Rückfrage angibt, dass man ja schließlich irgendwo die Fußballspiele der WM anschauen musste, könnten unter Umständen Unstimmigkeiten auftreten.
Laptops, Monitore und Zubehör gehört, nach unserer Erfahrung, zur Grundausstattung und brachte, zumindest bei uns, nie Probleme ein, da wir die Dinge wirklich produkt/entwicklungsspezifisch einsetzen.
Ich hoffe, ich konnte etwas Lichts ins Exist-Dunkel bringen.