USA-Roadtrip Teil 3: Las Vegas & Los Angeles
Nach den relativ eng gepackten Tagen zwischen den Nationalparks, ging es auf der letzten Etappe im Westen der USA etwas ruhiger zu. Zunächst waren wir 2 volle Tage in Las Vegas. Zum ersten Mal seit mehr als 2 Wochen konnten wir dort in unserem Motel morgens ausschlafen und ohne Zeitbegrenzung frühstücken. Wer hat behauptet, dass Reisen Urlaub ist?
Wir sind also den Vegas Strip zunächst tagsüber abgelaufen. Dort befinden sich sämtliche weltbekannten Casinos von Las Vegas. Allerdings “erwacht” der Strip eigentlich erst wirklich abends.
Dennoch sind die meisten Casinos wirklich beeindruckend - und das trotz des vielfach vorhandenen Hangs zum Kitsch. Die großen Namen sind: The Venetian (Venedig nachgebaut), Treasure Island (mit lebensgroßem Piratenschiff davor), The Mirage, Wynn, Caesar’s Palace, Bellagio (riesige Wasserfontänen), Planet Hollywood, Paris (mit Eiffelturm), Flamingo (mit Flamingo-Garten), Monte Carlo, New York New York (nachgebaute Skyline von NY + Achterbahn), MGM Grand (mit Löwen-Habitat), Tropicana, Excalibur (Schloss mit bunten Dächern), Luxor (schwarze Pyramide).
Ähnlich wie in New York gibt es in Vegas eine ganze Reihe von Shows und Musicals, die aufgeführt werden. Wir haben uns für die Zaubershow von Hans Klok & Pamela Anderson entschieden. Durchaus kurzweilig und empfehlenswert, obwohl teuer (wie alle Shows). Man kann den Preis allerdings erheblich drücken, wenn man an einen der Half-Price-Ticket-Stände geht, die ausschließlich (Rest-)Tickets für den selben Abend für sehr viel günstigere Preise verkaufen (nicht immer die Hälfte…
).
Der zweite Abend wurde eingeläutet mit dem Rollercoaster am NY, NY und war dann mit Basketball besetzt. Wir waren bei einem Gastspiel der LA Lakers (ohne Kobe Bryant) gegen die Sacramento Kings im College-Stadion der UNLV (University of Nevada Las Vegas). Das war eine grandiose Stimmung trotz nicht komplett gefüllten Rängen! Gerade die Musik-Einspieler und kleinen “Publikums-Spielchen” geben eine tolle Stimmung in der doch recht großen Halle.
Anschließend sind wir in die Coyote Ugly-Bar im New York, New York. Wie sich später herausstellen sollte, ist die Vegas-Variante um ein Vielfaches besser als das Original im Original-New York. Trotz Sperrstunde und outgesourcten Restrooms ist das Coyote Ugly also ein definitiver Tipp…
Natürlich wurde auch gezockt! Über Ergebnisse spreche ich aber hier nicht…
Die Abfahrt aus Vegas geschah am nächsten Morgen entsprechend gemächlich. Auf dem Weg haben wir noch einen kleinen Umweg genommen und die Mojave-Wüste komplett durchquert bevor wir abends in unserem Hostel in Hollywood (Orbit Backpacker, Melrose Ave) angekommen sind.
Am selben Abend gab’s im Hostel noch einen Eimer voll Freibier(-Dosen) und einen kostenlosen Shuttle zum Hollywood Boulevard. Zunächst sind wir mit den restlichen Backpackern in die Knitting Factory. Da uns die ganze Sache aber doch etwas zu rockig war, sind wir recht zügig ins Level 3 im Hollywood Highland Center umgezogen. Letzteres ist definitiv ein empfehlenswerter Club (die üblichen Unannehmlichkeiten wie z.B. nur 1 Drink pro Person und Stempel die sich 3 Tage lang nicht von der Hand lösen ausgeklammert).
Tagsüber sind wir mit dem Wagen durch LA die bekannten Sights abgefahren. Eine komplette Fahrt über Sunset Blvd & Hollywood Blvd war der Start. Dann ging es durch Beverly Hills und Bel-Air. Die bekannten Strände waren für den Nachmittag eingeplant (Malibu Beach, Santa Monica Beach, Venice Beach + Boardwalk). Abends haben wir uns dann trotz Warnschildern bis zum Fuße des Hollywood-Schildes durchgeschlagen.
An Downtown LA vorbei, haben wir noch dem Citadel Outlet Center einen Besuch abgestattet und dort die Läden leer gekauft. Anschließend ging es an einem halben Tag noch durch die Universal Studios (Shrek 4D, Waterworld, Studio Tour, Blues Brothers, Horror House und Citywalk).
Am Ende stand nur noch die Mietwagen-Abgabe am Flughafen und die nun wirklich letzte (und kälteste) Etappe der Reise: New York…





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